Am 15. Februar 2026 wird deutlich, wie Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ihr theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Bayern Mitte entwickeln sie innovative Marketing-Konzepte für eine ganz besondere Produktlinie von Nudeln, die von Menschen mit Einschränkungen hergestellt werden. Annalena Foth, eine engagierte Masterstudentin, leitet das Projekt und hebt die Verbindung von Qualität und Inklusion hervor.
Die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und der Lebenshilfe bietet nicht nur eine Plattform für kreatives Marketing, sondern zeigt auch, wie wichtig Inklusion in der Wirtschaft ist. Laut Geschäftsführer Andreas Jehn profitiert die Lebenshilfe Bayern Mitte enorm von der Kooperation mit den Studierenden, da diese frische Perspektiven und innovative Ansätze einbringen.
Fachliche und praktische Entwicklung
Foth hat sich für das Consulting-Badge-Programm an der KU entschieden, das Fachwissen, Praxis und persönliches Wachstum kombiniert. Dieses Programm gibt den Studierenden die Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und aktiv an Projekten zu arbeiten. Foth schätzt besonders die praxisnahe Umsetzung, die ihr erlaubt, ihre Fähigkeiten in einem realen Kontext zu erproben.
Das Pro-Bono-Modul, das von Dr. Franz Glatz an der KU betreut wird, hebt die zahlreichen Vorteile hervor, die Praktika in diesem Rahmen für die Studierenden bieten. Damit wird nicht nur ihr Engagement, sondern auch die Qualität der Ergebnisse sichergestellt. Unterstützung erhalten die Studierenden auch von der Managementberatungsfirma BearingPoint, die sie begleitend coacht.
Systematische Beratungskompetenz
Prof. Dr. André Habisch verweist auf die Möglichkeit für die Studierenden, Beratungsfähigkeiten systematisch zu erlernen und praktisch anzuwenden. Dies fördert nicht nur ihre beruflichen Perspektiven, sondern auch ihre Motivation, aktiv zur Entwicklung ihrer Stadt beizutragen.
Ein weiteres Highlight des Projektes wird die Präsentation der entwickelten Konzepte sein, die am 26. Januar von 10 bis 13 Uhr im Georgianum in Ingolstadt stattfinden wird. Studierende wie Johannes Kellner betonen ihre Motivation, die neu erlernten Kompetenzen für einen positiven Wandel in ihrer Umgebung einzusetzen.