Die Philipps-Universität Marburg bereitet sich auf die anstehende Orientierungswoche für neue Studierende vor. Diese findet vom 7. bis 10. April 2026 statt und bietet den Erstsemestern eine wichtige Einstiegshilfe ins Hochschulleben. Bereits im Vorfeld stehen Fachschaften und engagierte Teamer*innen bereit, um die neuen Studierenden zu unterstützen.
Zu den zentralen Angeboten der Orientierungswoche zählt die Erstellung von Stundenplänen und die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen. Zudem haben die neuen Studierenden die Möglichkeit, sich in einer Stadtrallye mit wichtigen Anlaufstellen vertraut zu machen, wie beispielsweise Bibliotheken, Laboren und Hörsälen. Der Vorlesungsbeginn für das Sommersemester 2026 ist auf den 13. April festgelegt.
Rücksichtnahme und verantwortungsbewusster Umgang
Ein wichtiges Anliegen der Universität und der Stadt ist die Rücksichtnahme auf die Anwohner*innen während der Orientierungswoche. Die Fachschaften sensibilisieren die Studierenden für das Ruhebedürfnis der Innenstadtbewohner und appellieren an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Die Veranstaltung ist nicht nur eine Gelegenheit zum Feiern, sondern auch ein Leitfaden, wie man die eigene Verantwortung als Studierender wahrnimmt.
Um Probleme bereits im Vorfeld zu vermeiden, finden regelmäßige Gespräche zwischen der Stadtverwaltung, der Universität und den studentischen Vertretern statt. Diese Gespräche dienen der Planung und der Lösung von potenziellen Herausforderungen, die während der Orientierungswoche auftreten könnten. Eine ähnliche Art der Unterstützung wird auch in der Orientierungswoche, die vom 6. bis 10. Oktober 2025 stattfand, angeboten, wo das Programm nahezu identische Inhalte umfasste, ergänzt durch spezifische Aktionen wie eine Müllsammelaktion der Fachschaften.
Umfangreiche Unterstützungsangebote für Studienanfänger
Der Übergang von Schule zur Hochschule ist häufig von Entscheidungsunsicherheiten geprägt. Daher bieten Universitäten in Deutschland umfangreiche Unterstützungs- und Monitoring-Maßnahmen an. Wie das CHE zeigt, bieten über 75% der Fachbereiche Vor- oder Brückenkurse an, die speziell darauf ausgelegt sind, Wissenslücken zu schließen, beispielsweise in Mathematik. Zudem begleiten Tutorien oder Mentoring-Programme die Studienanfänger, was den Einstieg deutlich erleichtert. Diese Programme sind Bestandteil eines breiten Unterstützungsangebots, das auch digitale Self-Assessments umfasst, durch die Studieninteressierte bereits im Vorfeld ihrer Entscheidung relevante Informationen erhalten können.
Ein weiteres Ergebnis des CHE Hochschulrankings zeigt, dass zwei Drittel der Fachbereiche semesterbegleitende Rückmeldungen zum Lernerfolg geben, während fast die Hälfte Frühwarnsysteme etabliert hat, um Studienabbrüche zu minimieren. Bei der Erhebung wird deutlich, dass rund 20% der Studienanfänger ihre Entscheidung innerhalb der ersten drei Semester revidieren, was einen wichtigen Hinweis auf die Unsicherheiten im Übergangsprozess gibt. Angesichts dieser Ergebnisse ist es umso wichtiger, dass Studierende während der Orientierungswoche und darüber hinaus die gebotenen Chancen zur Unterstützung wahrnehmen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Philipps-Universität Marburg sich intensiv mit den Herausforderungen der neuen Studierenden auseinandersetzt und ein umfassendes Programm zur Verfügung stellt, damit der Einstieg ins Studium gelingt.



