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Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg und der Universität Leipzig nahmen an einer kürzlich durchgeführten Exkursion in Namibia teil. Dieses Projekt fand im Rahmen des Moduls Fachübergreifendes Studium (FÜS) statt und wurde von Prof. Klaus Birkhofer geleitet. Die Exkursion verfolgte das Ziel, den Teilnehmern die Tier- und Pflanzenwelt in einer extrem trockenen Region näherzubringen. Mit der sechsten Durchführung dieser Exkursion setzt das FÜS auf die Vermittlung über das reguläre Fachcurriculum hinaus und fördert die Kompetenzentwicklung der Studierenden.

Ein zentrales Anliegen des Moduls ist der weltweite Rückgang der Artenvielfalt, der durch verschiedene Faktoren maßgeblich beeinflusst wird. Die Exkursion ermöglichte den Studierenden eine spannende Auseinandersetzung mit Themen wie Mensch-Wildtier-Konflikten und kolonialer Vergangenheit. Die gesammelten Credits aus der Exkursion können im Rahmen des Curriculums angerechnet werden.

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Mensch-Wildtier-Konflikte und ihre Konsequenzen

In einem weiteren Kontext berichten Experten über die gravierenden Folgen des Lebensraumverlusts, der in vielen Regionen, insbesondere in trockenen Gebieten, zu beobachten ist. Laut WWF hat dieser Verlust nicht nur ökologische, sondern auch soziale, ökonomische und humanitäre Konsequenzen.

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Lebensraumveränderungen führen dazu, dass Tiere ihr Territorial- und Bewegungsverhalten anpassen müssen. Dies hat zur Folge, dass menschliches Eigentum, wie Felder und Ernten, zunehmend durch Wildtiere gefährdet wird. Solche Konflikte führen zur wachsenden Ernährungsunsicherheit in betroffenen Gebieten. Zudem sinken Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit lokaler Gemeinschaften, was die Situation noch weiter verschärft.

In vielen Fällen sehen sich betroffene Menschen gezwungen, Tiere zur Verteidigung ihrer Ernten zu töten. Diese Entwicklungen tragen zu einer sinkenden Toleranz gegenüber Wildtieren bei und untergraben wichtige Schutzmaßnahmen. Bedrohte Arten stehen häufig am Rand des Aussterbens, was das Gleichgewicht des Ökosystems gefährden kann, wie auf der Plattform von BTU erläutert wird.

Ausblick auf zukünftige Module

Die Durchführung der Exkursion wird im Wintersemester 2026/2027 mit einem neuen Modul in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg fortgesetzt. Dies zeigt das Engagement der Bildungseinrichtungen, Studierende nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit den Herausforderungen der globalen Artenvielfalt und dessen Erhalt in Berührung zu bringen.

In einer Welt, in der Mensch und Tier zunehmend in Konflikt geraten, ist die Vermittlung von Wissen über die natürlichen Lebensräume und die Verantwortung für deren Erhalt von höchster Bedeutung. Solche Bildungsinitiativen können dazu beitragen, das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Naturschutzes und der ökologischen Vielfalt zu stärken.