Vom 27. bis 29. März 2026 findet in Apolda das 8. internationale Symposium zur baukulturellen Bildung statt. Unter dem Thema „Textiles“ soll ein tieferes Verständnis für die vielen facettenreichen Zusammenhänge zwischen Gestaltung, Gesellschaft und Umwelt gefördert werden. Ziel ist es, Fachleuten und Interessierten aus der kulturellen und baukulturellen Bildung die Möglichkeit zu bieten, aktiv an Planungs- und Gestaltungsprozessen teilzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Das Symposium wird von der Architektenkammer Thüringen, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stiftung Baukultur Thüringen organisiert. Die Veranstaltung rechnet mit einer Vielzahl von Teilnehmern und hebt die Bedeutung der Textilgeschichte Apoldas hervor, einer Stadt, die im 19. Jahrhundert eine Blütezeit der Textilindustrie erlebte. Hier beschäftigte die Textilindustrie bis zu 6.000 Menschen, was die Stadt zu einem wichtigen Standort der Branche machte.
Fokus auf nachhaltige Gestaltung und Kulturgeschichte
Ein zentraler Aspekt des Symposiums ist die Materialforschung. Durch die Verbindung von Kulturgeschichte, Kunst und Vermittlung wird ein Raum für den Austausch über neue Ideen geschaffen. Die Veranstalter betonen, dass es in der heutigen Zeit unerlässlich ist, an gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben und innovative Ansätze zu fördern. Die Themen, die auf dem Symposium behandelt werden, reichen von sozialen bis hin zu ökologischen Aspekten in der Gestaltung.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unterstützt die Veranstaltung. Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei, allerdings sind die Plätze begrenzt, sodass eine frühzeitige Anmeldung ratsam ist. Das Programm und die Anmeldemöglichkeiten sind online verfügbar. Der Veranstaltungsort ist der Eiermannbau, Auenstraße 119 in Apolda, einer geeigneten Location, die sich gut für diese bedeutende Diskussion anbietet.
Bedeutung der Textilien in der Baukultur
Das Symposium bietet eine Plattform für Fachleute, um über die Verknüpfungen zwischen Architektur und textilem Design nachzudenken. Die Veranstaltung könnte neue Impulse setzen, und die Teilnehmer sind eingeladen, diese kreativen Beziehungen zu erkunden und deren Relevanz für zukünftige Gestaltungsprozesse zu diskutieren. Die Diskussionen werden die Rolle von Textilien in der Baukultur beleuchten, die über das Gewöhnliche hinausgeht und tiefere gesellschaftliche und historische Verbindungen aufzeigt.
Insgesamt stellt das Symposium eine herausragende Gelegenheit dar, das Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen in der kulturellen Bildung und Gestaltung aktiv zu fördern. Mit einem klaren Fokus auf Textiles und dessen Bedeutung wird die Veranstaltung ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung baukultureller Ansätze sein. Auch die Einladung an die breite Öffentlichkeit zur Teilnahme zeigt das Bestreben, diese Themen einem größeren Publikum zugänglich zu machen.