Am 15. April findet in Bremen eine ganz besondere Veranstaltung statt: der Tag der Forschungsdaten. Diese Initiative wird von der U Bremen Research Alliance und dem Bremer Datenkompetenzzentrum DataNord organisiert. Um 16:30 Uhr wird die Kassenhalle am Domshof zum Treffpunkt für Experten, Wissenschaftler:innen und Dateninteressierte.

Die Veranstaltung hat sich dem Thema der Forschungsdaten verschrieben und setzt einen klaren Fokus auf lokale Dateninitiativen aus dem Raum Bremen-Oldenburg. In einer Vielzahl von Impulsvorträgen sowie einer moderierten Podiumsdiskussion liegt das Augenmerk auf der Bedeutung dieser Daten für verantwortungsvolle Wissenschaft und innovative Lösungsansätze. Unter den Höhepunkten wird die Verleihung des Data Champion Award 2026 stehen.

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Forschungsdaten und ihre Bedeutung

Forschungsdaten sind nicht nur über das wissenschaftliche Arbeiten hinaus wichtig, sondern bilden auch eine Grundlage für gesellschaftliche Handlungsfähigkeit. Ihr Management ist entscheidend, um verantwortungsvolle Wissenschaft und Innovationskraft zu fördern. Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) wird behandelt, da sie als Treiber für die Entwicklung von neuen Technologien und als Unterstützung im Forschungsdatenmanagement fungiert.

Die Veranstaltung knüpft an die technischen Möglichkeiten an, die das FAIR-Prinzip bietet: Daten sollen „Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable“ sein. Dieses Prinzip ist nicht nur für Forschende von Bedeutung, sondern sollte auch von Betreibern von Repositorien und Datenarchiven umgesetzt werden. Diejenigen, die ein Repositorium planen oder betreiben, sind gefordert, die FAIR-Prinzipien zu beachten, um die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten sicherzustellen, wie die Plattform forschungsdaten.info betont.

Agenda und Diskussionsthemen

Im Rahmen des Programms werden verschiedene Themen zur Sprache kommen, darunter IT-Sicherheit, Datensouveränität und der vertrauensvolle Umgang mit KI. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Entwicklung verlässlicher Strukturen für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement. Hierbei spielt die sichere Bereitstellung von Daten einen zentralen Part. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, sich bis zum 31. März für die Veranstaltung zu registrieren – die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Tag der Forschungsdaten bietet nicht nur eine Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen, sondern widmet sich auch der Frage, wie Daten für zukünftige Generationen erhalten werden können. Anforderungen an Forschungsdaten, wie eine sorgfältige Beschreibung mit Metadaten und die Vergabe von Persistent Identifiers (PIDs), sind dabei essentielle Bestandteile nachhaltigen Datenmanagements. Darüber hinaus sollten open access Modelle und die Förderung der Wiederverwendbarkeit von Daten im Fokus stehen.

Das Event richtet sich an Wissenschaftler:innen, Forschungsverantwortliche, Infrastruktureinrichtungen sowie politische Entscheidungsträger:innen und Medienschaffende, die sich für Dateninteressen interessieren. Wie wir sehen, ist der Tag der Forschungsdaten nicht nur ein Highlight für die regionale Wissenschaftsgemeinschaft, sondern ein bedeutender Beitrag zur Weiterentwicklung von Forschungsdatenmanagement in Deutschland.