Die Technische Universität Chemnitz (TUC) hat heute ihren neuen digitalen Newsletter „TUCtransfer“ vorgestellt. Dieser Newsletter, der künftig viermal jährlich erscheinen wird, fokussiert sich auf den Technologietransfer zwischen Universität und Wirtschaft sowie die Kooperationen mit Unternehmen. In der ersten Ausgabe wird ein breites Spektrum an Themen behandelt, von erfolgreich unterstützten Ausgründungen zu aktuellen Projekten in der Forschung und Entwicklung.

Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, unterstreicht die Relevanz dieser Kooperationen, die nicht nur der Universität, sondern auch der regionalen Wirtschaft zugutekommen. Durchschnittlich werden jährlich etwa 23 Ausgründungen gefördert, und zwischen 2022 und 2024 sind im Schnitt 371 Aufträge mit einem Drittmittelvolumen von 7,3 Millionen Euro pro Jahr realisiert worden. Dr. Martin Böhringer, ein Absolvent der TUC und Geschäftsführer von Staffbase, berichtet in der ersten Ausgabe über seine Selbstständigkeit und die Unterstützung durch die Hochschule.

Wichtige Partnerschaften und Initiativen

Besondere Beachtung findet das Dialogformat „Science2Industry“, das in Zusammenarbeit mit dem Industrieverein Sachsen 1828 e.V. ins Leben gerufen wurde. Dieses Format soll den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie fördern. Zudem stellt der Newsletter aktuelle Tätigkeiten von TUC-Absolventen wie Adithya Sridhar und Katrin Lehmann vor, die erfolgreiche Karrieren in ihren Bereichen eingeschlagen haben.

Zusätzlich zu den Initiativen in Chemnitz gibt es an der Universität Ulm ebenfalls bemerkenswerte Entwicklungen. Das Transferzentrum für Digitalisierung, Analytics & Data Science Ulm (DASU), das seit 2021 besteht, bietet wissenschaftliche Dienstleistungen für regionale Unternehmen an. Diese Institution wurde von der Universität Ulm, der Technischen Hochschule Ulm, der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Stadt Ulm und regionalen Unternehmen gegründet. Ziel ist es, praxisrelevante Forschungsfragen in den Bereichen Data Science und Künstliche Intelligenz zu bearbeiten.

Fokus auf Innovation und Gesundheit

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Forschung an der Universität Ulm ist die Arbeit am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), das 2018 in Ulm gegründet wurde. Hier konzentriert sich die Forschung auf komplexe Nervenerkrankungen wie ALS und Chorea-Huntington. Am Ulmer Standort des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) wird zudem Grundlagenforschung in innovative Therapien für Hämatologie, Immunologie und Endokrinologie überführt, um Kindern und Jugendlichen zu helfen.

Interessierte an dem neuen Newsletter „TUCtransfer“ können sich anmelden, indem sie ihre E-Mail-Adresse in einen Verteiler eintragen. Für Rückmeldungen und Impulse zur Weiterentwicklung der Transferaktivitäten steht die E-Mail-Adresse wissenstransfer@tu-chemnitz.de zur Verfügung.