Die Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) hat im Rahmen ihrer Stipendienfeier erneut die Verbindung zwischen talentierten Studierenden und ihren Förderern gestärkt. In diesem Jahr wurde eine beeindruckende Anzahl von 233 Stipendien vergeben, die durch 59 engagierte Förderer unterstützt werden. Dies stellt einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr dar, da fünf neue Stifter*innen gewonnen werden konnten, während einige bestehende Förderer die Anzahl ihrer Stipendien erhöht haben. TU Dortmund berichtet über diese positive Entwicklung und hebt hervor, wie wichtig solche Initiativen für die Förderung von talentierten Nachwuchskräften sind.

Das Deutschlandstipendium, das seit dem Wintersemester 2011/2012 an der TU Dortmund‌ angeboten wird, spielt eine entscheidende Rolle bei dieser Förderung. Es unterstützt leistungsstarke Studierende durch eine monatliche Förderung von 300 Euro über mindestens zwei Semester. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte durch private Förderer und zur anderen Hälfte durch den Bund. Insbesondere die Auswahlkriterien für die Stipendiat*innen betonen die Bedeutung von exzellenten akademischen Leistungen sowie gesellschaftlichem Engagement über das Studium hinaus, einschließlich sozialer und familiärer Umstände. MyStipendium hebt hervor, dass das Programm auch den Kontakt zu Förderern und anderen Stipendiaten fördert, was für die persönliche und akademische Entwicklung der Studierenden von erheblichem Wert ist.

Förderer und Engagement

Unter den bedeutendsten Förderern der TU Dortmund befinden sich einige namhafte Stiftungen und Unternehmen, darunter die Sparkasse Dortmund, die Wilo-Foundation, die Bernd Jochheim Stiftung sowie die RAG-Stiftung. Außerdem haben die Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund und Alumni der Informatik Dortmund ihren Beitrag geleistet. Diese Unterstützung ist entscheidend, um den jungen Akademikern die Möglichkeit zu geben, sich voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren.

Besonders hervorzuheben ist Antonia van Ophuysen aus der Fakultät für Informatik, die für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet wurde. Sie erhielt den Soroptimist-Förderpreis, der ihre Leistungen im Informatikstudium sowie ihr starkes ehrenamtliches Engagement für Nachhaltigkeit und Frauen in MINT-Fächern würdigt. Während ihres Studiums war sie in verschiedenen Gremien aktiv, unter anderem als Referentin für Nachhaltigkeit im AStA und Mitglied im Senat und im Studierendenparlament der TU Dortmund.

Austausch und Vernetzung

Die Initiative zur Förderung des Deutschlandstipendiums wird durch weitere Maßnahmen unterstützt, die den Austausch zwischen Hochschulen und Förderern vertiefen. Der Stifterverband hat einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die besten Kommunikationsmaßnahmen und Narrative der Hochschulen zu fördern. Ziel ist es, den Mehrwert des Deutschlandstipendiums zu verdeutlichen, wobei fünf Gewinner-Hochschulen jeweils 5.000 Euro erhalten. Servicezentrum Deutschlandstipendium informiert über die laufenden Bemühungen, Netzwerke für die Praxis- und Berufsorientierung aufzubauen.

Darüber hinaus fand eine Online-Veranstaltung namens „Perspektiv-Werkstatt Deutschlandstipendium“ statt, die auf den Aufbau und die Pflege von Netzwerken abzielte. Das Forum Deutschlandstipendium vermittelte am 3. Juni 2025 wertvolle Einblicke zu Themen wie Netzwerkarbeit und der Gewinnung von Förderern. Das Motto „Brücken bauen. Austausch befördern. Wirkung erzielen.“ verdeutlichte das Engagement auf Seiten der Hochschulen, um die Stipendienangebote weiter zu stärken und den Studierenden die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten.