Am 18. Februar 2026 fand die sechste Digital Future Challenge (DFC) in Berlin statt, die von der Initiative D21 und der Deloitte-Stiftung ausgerichtet wird. Mehr als 280 Studierende von 30 Hochschulen nahmen an diesem Wettbewerb teil, der sich auf innovative Anwendungsfälle im Bereich Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) konzentrierte. Ziel der Challenge war es, technologisch anspruchsvolle und gleichzeitig verantwortungsvolle Anwendungen zu entwickeln, die den Anforderungen an ethische Standards und technischer Machbarkeit gerecht werden. Der Staatsminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Karsten Wildberger, der als Schirmherr fungierte, hob die Bedeutung der Entwicklung eigener Lösungen basierend auf deutschen Werten hervor.
Im Fokus stand die Präsentation praxisnaher Ideen, die eine digitale Zukunft sozial verantwortlich mitgestalten sollen. Die DFC hat sich als Plattform etabliert, die die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Unternehmen und Organisationen fördert, um innovative Konzepte zur Verbesserung des Lebens in digitalen Zeiten zu generieren.
Die Gewinner der Digital Future Challenge
Am 12. Februar 2026 wurden die Gewinnerteams ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt das Team „Ankommen“ aus dem Karlsruher Institut für Technologie und der Universität Regensburg. Dieses Team präsentierte ein KI-Agenten-System, das Antragsteller*innen bei der Beantragung von Aufenthaltserlaubnissen unterstützt. Mit insgesamt 89 eingereichten Ideen von 285 Studierenden aus 30 Hochschulen wurde eine umfangreiche und anspruchsvolle Auswahl getroffen.
Die Jury, bestehend aus Experten wie Dr. Marco-Alexander Breit und Yasemin Efiloğlu, wählte die fünf besten Teams aus, die im Finale ihre Projekte präsentierten. Zu den weiteren ausgezeichneten Teams gehörten:
- Team „Lioness & the three Lions“ (Technische Universität München): LEO, ein Finanzbildungs-Agent in der ING-App.
- Team „Old but Gold“ (Hochschule für Polizei und Verwaltung Münster): LeLa, ein Lebenslagenassistent für Verwaltungsleistungen.
- Team „Rolls RoICE“ (Technische Universität München): Mini-Roboter für automatisierte ICE-Boxenstopps.
- Team „Sprout“ (Karlsruher Institut für Technologie): Automatisierter Roboterhund zur Unterstützung von Landwirt*innen.
Innovative Ideen für die Zukunft
Die Digital Future Challenge zeigt, dass Studierende mit kreativen und praktischen Lösungsansätzen zur digitalen Transformation der Gesellschaft einmal mehr überzeugen konnten. Die eingereichten Ideen aus der Teilnehmenden-Welt verdeutlichen das Potenzial neuer Technologien in der Robotik und KI, um bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren. Die DFC wird somit nicht nur als Wettbewerb gesehen, sondern auch als ein Ort, an dem die Vision für eine verantwortungsvolle digitale Zukunft gestaltet wird.
Insgesamt wird die DFC als eine bedeutende Initiative anerkannt, die das Engagement der nächsten Generation von Innovatoren und Führungspersönlichkeiten fördert und die ethischen sowie technologischen Standards in den Vordergrund rückt. Das zeigt auch die Wertschätzung, die der Staatsminister Karsten Wildberger diesen Entwicklungen entgegenbringt, was die Relevanz und die Dringlichkeit der Themen ineinander verschränkt.
Technische Universität München berichtet, dass …
IDW Online berichtet, dass …