Am 20. April 2026 startete an der Universität Bremen ein Workshop unter dem Motto „Transdisziplinär forschen & lehren“. Ziel dieses Workshops ist es, gesellschaftliche Herausforderungen besser aufzugreifen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Angesichts der steigenden Relevanz transdisziplinärer und partizipativer Ansätze in der Wissenschaft ist diese Initiative ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Bereits viele Forschende an der Universität Bremen arbeiten interdisziplinär und kooperieren mit gesellschaftlichen Akteuren. Oft geschieht dies jedoch ohne systematische Vernetzung. Um diesen Zustand zu verbessern, wurde der Workshop vom Referat UniTransfer und dem Referat Lehre und Studium ins Leben gerufen und finanziell unterstützt durch die „partX – Fortbildungsreihe partizipative Forschung“. Diese Reihe ist Teil des Projekts „mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen“, das von Wissenschaft im Dialog, dem Museum für Naturkunde Berlin sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird.

Ziele des Workshops

Ein zentrales Anliegen des Workshops ist der Aufbau nachhaltiger Strukturen für transdisziplinäre und partizipative Forschung und Lehre an der Universität Bremen. Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther unterstrich in ihrer Eröffnungsrede die hohe Bedeutung dieser Ansätze. Um die Teilnehmenden zu inspirieren, gab es digitale Vorträge von renommierten Expert:innen wie Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer und Dr. Thorsten Philipp, beide von der Technischen Universität Berlin. Diese Vorträge thematisierten unter anderem die Gestaltung, Rahmenbedingungen und den Mehrwert transdisziplinärer Forschung und Lehre.

Ein weiterer Bestandteil des Workshops war eine offene, ko-kreative Arbeitsphase, in der ein universitätsweites Netzwerk sowie eine digitale Plattform entwickelt werden sollen. Das Ziel dieser Plattform ist die Sichtbarmachung vorhandener Expertise und die Erleichterung des Einstiegs in partizipative Forschung. Die Teilnehmenden zeigten eine hohe Bereitschaft, gemeinsam Potenziale zu entfalten.

Transdisziplinäre Vernetzung und Unterstützung

Im Kontext der transdisziplinären Forschung ist die Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung e.V. (GTPF) von zentraler Bedeutung. Diese Fachgesellschaft vernetzt Forschende, Lehrende und Praxispartner:innen im deutschsprachigen Raum. Die GTPF trägt zur Professionalisierung, Konsolidierung und Etablierung transdisziplinärer und partizipativer Ansätze bei und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder, die aus verschiedenen Disziplinen kommen.

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Ein Zeichen ihres Engagements für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist die Organisation von Arbeitstagungen, wie der geplanten Veranstaltung am 12. und 13. März 2026 in Eberswalde. Hierbei werden die Mitglieder der GTPF die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der transdisziplinären und partizipativen Forschung diskutieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Workshop an der Universität Bremen einen wichtigen Beitrag zur Verstärkung und Sichtbarkeit transdisziplinärer Ansätze leistet. Er ist nicht nur ein Schritt in Richtung einer besseren Vernetzung der Wissenschaft, sondern fördert auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren.