Im Faculty Club der Gießener Hochschulgesellschaft fand kürzlich die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) für deren herausragende Leistungen im Wettkampfjahr 2025 statt. Insgesamt 17 Studierende wurden für ihre Erfolge bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften ausgezeichnet. Bei dieser festlichen Veranstaltung überreichten Prof. Dr. Karsten Krüger, der Vizepräsident für Wissenschaftliche Infrastruktur, und Lena Schalski, die Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports, die Preisverleihungen. Gäste waren unter anderem Vertreter des Hochschulsports der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) sowie der Leiter des Sportamtes Gießen. Benjamin Schenk, Generalsekretär des Allgemeinen Deutschen Hochschulsports (adh), betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Hochschulsports für talentierte Athletinnen und Athleten.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den drei Athleten, die neu im Rahmen der Kooperation „Partnerhochschule des Spitzensports“ gefördert wurden. Diese Initiative, die 1999 vom adh ins Leben gerufen wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die akademische Ausbildung und die sportliche Karriere junger Talente zu vereinen. Aktuell beteiligen sich über 110 Hochschulen in Deutschland, darunter auch die JLU, die spezielle Regelungen zur Unterstützung von Kaderathleten bieten. Die Flexibilisierung von Studienzeiten und individuelle Planung von Praktika sind dabei entscheidende Elemente, um Athleten die Vereinbarkeit von Sport und Studium zu erleichtern, wie auch auf der Seite des Hochschulsports Hannover beschrieben wird.

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Leistungen der geehrten Sportlerinnen und Sportler

Die Liste der geehrten Athletinnen und Athleten zeigt eindrucksvoll die Breite des sportlichen Talents an der Universität:

  • Apnoe-Wettkampfsport: Svanja Clausen – 1. Platz Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaften (DBF), 2. Platz (STA, DNF).
  • Powerlifting: Helene Marie Eckardt – 13. Platz Open Worlds, 19. Platz EM Open.
  • Handball: Marius Göbner – Platz 14. in der 1. Bundesliga.
  • Rudern: Anna Härtl – Platz 4 Frauenachter WM, Platz 6 Mixed Achter WM.
  • Sportschießen: Nora-Lee Samantha Hofmann Badea – 1. Bundesliga, 3. Platz ISAS.
  • Basketball: Noah Jänen – 2. Basketball Bundesliga ProA Meister.
  • Sommerbiathlon: Lina Niebling – 3. Platz Massenstart DM.
  • Handball: Hendrik Pantel – Nominierung u24 Nationalmannschaft der Niederlande.
  • Cheerleading: Anne Sophie Schuberth – Vize-Weltmeister bei ICU World Cheerleading Championships.
  • Handball: Philipp Schwarz – 3. Tabellenplatz in der Saison 2024/25.
  • Beachvolleyball: Henrik Templin – 1. Platz Deaflympics in Tokyo.
  • Rudern: Marc Weber – Teilnahme Olympische Sommerspiele in Paris (9. Platz).

Erfolge bei nationalen Hochschulmeisterschaften

Die Studierenden der JLU konnten auch bei nationalen Wettbewerben beeindrucken. Ihre Erfolge können sich sehen lassen:

Wettbewerb Platzierung
DHM Leichtathletik 3. Platz 4×200 m Frauen-Staffel
DHM Rudern 1. Platz Männer-Einer, 3. Platz Frauen Doppelvierer
adh-Open Disc Golf 2. Platz Team
DHM Taekwondo 1. Platz Zweikampf Damen -57kg
DHM Reiten 1. Platz Team
DHM Judo 1. Platz Einzel-Frauen -52kg, 2. Platz Einzel-Frauen +78kg

Die Einrichtungen der JLU bieten nicht nur eine akademische Ausbildung, sondern auch umfassende Unterstützung für Spitzensportler, die oft einen hohen Zeitaufwand für ihr Training benötigen. In vielen Fällen führt dies zu Konflikten mit den Anforderungen des Studiums, was die Bedeutung von Programmen wie „Partnerhochschule des Spitzensports“ unterstreicht. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine individuell abgestimmte Studiengestaltung, die es den Athleten erlaubt, ihre sportlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, während sie gleichzeitig eine akademische Ausbildung absolvieren.

Für die Studierenden der JLU bleibt die Verbindung zwischen Leistungssport und Studium eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Karriere, sowohl im Sport als auch in der Wissenschaft, und der Ausblick auf die bevorstehende „adh-Perspektivtagung“ am 20. und 21. Mai 2026 an der JLU zeigt, dass der Hochschulsport weiterhin im Fokus steht.

Weitere Informationen über die Sportehren und die Programme zur Unterstützung von Spitzensportlerinnen und -sportlern sind auf den Websites der Universitäten zugänglich: uni-giessen.de, hochschulsport-hannover.de, und hs-furtwangen.de.