Am 15. Februar 2026 gibt es bedeutende Entwicklungen an der Technischen Universität Braunschweig, die sowohl die akademische Gemeinschaft als auch die breite Öffentlichkeit betreffen. In den letzten Wochen fanden mehrere wichtige Veranstaltungen und Projekte statt, die die Innovationskraft der Hochschule unterstreichen.

Ein zentrales Ereignis war die Gedenkfeier am 27. Januar, bei der die TU Braunschweig der Opfer des Nationalsozialismus gedachte. Die Zeremonie um 10 Uhr an der Stolperschwelle vor dem Altgebäude umfasste eine Schweigeminute, Kranzniederlegungen sowie zahlreiche emotionale Redebeiträge von Mitgliedern der Hochschule.

Forschungsprojekte und Förderungen

Ein herausragendes Projekt ist das von Niedersachsen und der VolkswagenStiftung unterstützte Vorhaben „BRIGHT“ am Nitride Technology Center. Hier werden 15 Millionen Euro in die Entwicklung eines neuromorphen Computers auf LED-Basis investiert, der darauf abzielt, den Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz signifikant zu reduzieren.

Zusätzlich forscht Emma Cameron im Projekt „ThinIce“ des Alfred-Wegener-Instituts in den extremen arktischen Regionen Kanadas. Ihre Arbeiten, die das Entnehmen von Sedimentproben unter herausfordernden Bedingungen beinhalten, sind von großer wissenschaftlicher Relevanz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine Studie des Instituts für Didaktik der Mathematik und Elementarmathematik in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg. Diese Untersuchung zeigt, dass Mathematik nicht nur die Problemlösungsfähigkeiten von Jugendlichen fördert, sondern auch ihre Fähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Lehrstuhlwechsel und Veranstaltungen

Außerdem begrüßt die Universität Merle Hinrichsen als neue Professorin für Empirische Bildungsforschung. Ihr Fokus liegt auf der außerschulischen Bildung sowie dem Thema lebenslanges Lernen und gesellschaftliche Orientierung. Zudem wird Prof. Michel Besserve am 28. Januar seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „The quest for inductive biases in causal artificial intelligence“ halten.

Die Impact Week, die am 2. Februar begann, bietet eine Plattform für Diskussionen über den gesellschaftlichen Einfluss von Forschung. Einen Höhepunkt bildete der Vortrag von Prof. Arno Kwade, der sich mit der Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft auseinandersetzte.

Für kreative Köpfe bietet die Universität verschiedene Programme an: Bis zum 16. Februar können Ideen für das University Future Festival, das vom 22. bis 24. Juni stattfinden wird, eingereicht werden. Auch die Bewerbungsfrist für das Bühnenprogramm des Tags der Niedersachsen, der vom 12. bis 14. Juni in Braunschweig gefeiert wird, lief bis zum 31. Januar.

Ein wichtiges Förderformat ist die Ausschreibung der „For Women in Science 2026“-Preise, bei denen vier Early-Career-Wissenschaftlerinnen mit 25.000 Euro unterstützt werden. Der Bewerbungsschluss ist der 21. Februar. Darüber hinaus wird der School Outreach Fonds ausgeschrieben, um Formate zu fördern, die Forschung in Schulen bringen, mit einer Frist bis zum 2. Februar.

Abgerundet wird das vielseitige Programm durch Veranstaltungen, die von Vorträgen über Diskussionen bis hin zu Konzerten reichen. Ganz besonders feiert die Universitätsbibliothek ihr 275-jähriges Jubiläum, wobei der Jubiläumsband sowohl online als Open Access als auch in gedruckter Form verfügbar ist.

Zusammenfassend zeigt sich, dass die TU Braunschweig derzeit ein lebendiges Zentrum für Forschung, Bildung und gesellschaftliches Engagement ist, das nicht nur Wissenschaftler:innen miteinander vernetzt, sondern auch aktiv zur gesellschaftlichen Debatte beiträgt und einen nachhaltigen Einfluss auf die Zukunft hat.

magazin.tu-braunschweig.de berichtet, dass …