Die Technische Universität Braunschweig hat am 16. Februar 2026 die Initiative „Gemeinsam Wissen Schafft Mehr“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, die Sichtbarkeit der Forschung und der Menschen dahinter erheblich zu erhöhen. Zu Beginn werden sechs Professorinnen und Professoren in den Fokus gerückt, die durch ihre Forschungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Energiekrise und geopolitischen Themen beitragen.

Das Altgebäude der Universität, das Tradition und Innovation symbolisiert, spielt eine zentrale Rolle in der Kampagne. TU-Präsidentin Prof. Dr. Angela Ittel betont die Leidenschaft der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie den Willen zur Zusammenarbeit. Diese Initiative soll nicht nur die Präsenz der Universität unterstreichen, sondern auch die Begeisterung und Inspiration, die die Forschenden mit ihren Geschichten und ihrer Leidenschaft prägen, darstellen.

Ziele und Formate der Initiative

Ein zentrales Ziel der Initiative ist die Stärkung der Sichtbarkeit der Forschung an der TU Braunschweig. Die Universität möchte Wissen in die Gesellschaft tragen und betont die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Lösung großer Herausforderungen. Die Forschung wird aktiv zur Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft beitragen.

Um junge Zielgruppen anzusprechen, werden digitale Formate und Kurzvideos auf Social Media eingesetzt. Ab März 2026 sollen Plakate in Niedersachsen und Berlin die Innovationen und Forschungsleistungen der TU Braunschweig präsentieren. Begleitende Videos werden sowohl auf Social Media als auch auf der Webseite der Universität veröffentlicht. Darüber hinaus ist eine internationale digitale Ausspielung geplant, um die Innovationskraft der Universität sichtbar zu machen (TU Braunschweig berichtet.

Wissenschaftskommunikation im Fokus

Die Initiative „Gemeinsam Wissen Schafft Mehr“ steht im Kontext aktueller Entwicklungen in der Wissenschaftskommunikation. Diese umfasst nicht nur die Kommunikation innerhalb der Wissenschaft, sondern auch die gesellschaftlichen Debatten und die Bürgerbeteiligung in Forschungsprozessen. Im Herbst 2020 wurde ein Grundsatzpapier zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht, das verschiedene Maßnahmen vorschlägt, um den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu fördern (Bildungsserver berichtet.

Ein wachsender Trend in der Wissenschaftskommunikation zeigt die Verantwortung der Wissenschaft in der Wissensgesellschaft. Initiativen wie das Wissenschaftsbarometer und das Deutsche Wissenschaftsjahr tragen zur Stärkung dieser Kommunikation bei. Die TU Braunschweig soll als moderner und zukunftsorientierter Wissenschaftsstandort in diesem Rahmen sichtbar werden, indem sie die Vielfalt der Wissenschaft präsentiert und die Geschichten der Forschenden hervorhebt (TU Braunschweig berichtet.

Die Initiative hebt die Bedeutung von Innovationen und interdisziplinärer Zusammenarbeit hervor und zeigt, wie wichtig es ist, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung verständlich und nachvollziehbar kommunizieren, um die Gesellschaft aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft zu beteiligen.