Am 11. März 2026 freuen sich die Technische Universität München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), erneut als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet worden zu sein. Diese Ankündigung wurde am Mittwochabend in Bonn durch den Wissenschaftsrat, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesforschungsministerium veröffentlicht. Die beiden Münchener Hochschulen erhalten somit für weitere sieben Jahre den Status der Exzellenzuniversität und damit verbunden eine erhebliche finanzielle Unterstützung.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann äußerte seine Freude über die Erfolge im Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern. In seiner Dankesrede hob er die Talente und das Engagement der TUM-Community hervor. „Die TUM ist mehr als nur eine Exzellenzuniversität; unser Ziel ist es, Verantwortung für die Menschheit zu übernehmen“, betonte Hofmann. Die Bedeutung dieser Auszeichnung und die Rolle der TUM als Vorreiterin unter den Hochschulen unterstreicht auch die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Sie gratulierte der TUM und hob die Bedeutung der Exzellenzuniversitäten für die Spitzenforschung in Deutschland hervor. Bär wies darauf hin, dass die TUM durch ihre exzellente Grundlagenforschung und ihre Fortschritte im Technologietransfer internationale Sichtbarkeit genießt.

Finanzielle Unterstützung und Status

Die erneute Auszeichnung bringt für die TUM und LMU eine jährliche finanzielle Unterstützung von jeweils 20 Millionen Euro aus dem Bund sowie zusätzlich 6 Millionen Euro von der Staatsregierung. Diese Beträge sind Teil eines umfassenden Förderprogramms, das seit 20 Jahren besteht. Mit dieser Entscheidung bleibt München somit das einzige „Epizentrum der Exzellenz“, wie Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume es bezeichnete. Die LMU und die TUM sind die einzigen Universitäten, die ununterbrochen als Spitzenhochschulen gelten, seit das Exzellenzprogramm ins Leben gerufen wurde.

„Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland“, so Bär weiter. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Bestätigung der bisherigen Leistungen, sondern auch ein Ansporn für künftige Herausforderungen. Im Oktober wird über Neubewerbungen entschieden, wobei die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ebenfalls Chancen hat, in das erlesene Feld der Exzellenzuniversitäten aufzusteigen.

Verantwortung und Spitzenleistung

Die TUM hat sich als Referenzuniversität in Europa etabliert und wird für ihre dynamische Organisation und modernste Lehre gelobt. Blume hebt die enge Verbindung von Spitzenforschung und -lehre hervor, die im Dienst der Menschen steht. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Erfolg für die jeweiligen Institutionen, sondern auch für die gesamte Hochschullandschaft in Deutschland. Fachliche Exzellenz, gepaart mit einer verantwortungsvollen Herangehensweise, positioniert die TUM und LMU als führende Einrichtungen im internationalen Hochschulvergleich.

Der Dank der Präsidenten der beiden Universitäten, Thomas Hofmann und Matthias Tschöp, richtet sich an die Forschenden und Mitarbeitenden, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ihre Anstrengungen zeigen sich nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre, die stets auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Die TUM bildet damit nicht nur die Wissenschaftler von morgen aus, sondern übernimmt auch Verantwortung für die Herausforderungen der Zukunft.

Für weitere Details zur Auszeichnung können Sie die Berichterstattung von TUM, Süddeutsche und LMU nachlesen.