Im April 2026 veranstaltet die Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) ihre 34. Vortragsreihe unter dem Titel „Wissen erleben – Uni Ulm in der Stadtmitte“. Die Initiative zielt darauf ab, aktuelle Entwicklungen und innovative Verfahren aus der Universität und dem Universitätsklinikum Ulm der Bürgerschaft näherzubringen. Besucher sind eingeladen, an den drei spannenden Vorträgen teilzunehmen, der Eintritt ist frei.
Allen Vorträgen ist gemein, dass sie samstags um 11:00 Uhr im Studio der Sparkasse Ulm, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 2, 89073 Ulm, stattfinden. Informationen finden Interessierte auf der Webseite der UUG unter www.uug-ulm.de.
Vielfältige Themen im Fokus
Der erste Vortrag, der am 11. April 2026 stattfindet, trägt den Titel „Von Beton-Rissen bis Buddha – Wie Stochastik das Unsichtbare sichtbar macht“ und wird von Prof. Dr. Evgeny Spodarev, dem Leiter des Instituts für Stochastik, gehalten. Hierbei wird die Verbindung zwischen Rissen in Betonkonstruktionen und meditativen Zuständen tibetischer Mönche mit stochastischen Verfahren untersucht. Prof. Spodarev wird dabei verschiedene Techniken wie die Analyse von 3D-CT-Bildern und neurologische Zustandserfassungen mittels EEG-Zeitreihen vorstellen.
Der zweite Vortrag am 18. April 2026 widmet sich dem Thema „Auf dem Weg zur nachhaltigen Batterie“. Geleitet von Prof. Dr. Birgit Esser, der Leiterin des Instituts für Organische Chemie II und neue Materialien, wird die Bedeutung nachhaltiger Elektrodenmaterialien für Baterietypen erörtert. Prof. Esser wird die Herausforderungen der derzeit gängigen Lithium-Ionen-Batterien thematisieren und auf die Vorteile von organischen Materialien hinweisen, die aus nachhaltigen Quellen stammen.
Ethische Aspekte der Forschung
Den Abschluss der Vortragsreihe bildet am 25. April 2026 der Vortrag „Prävention von Leukämien – Ist das möglich?“, gehalten von Prof. Dr. Miriam Erlacher, Ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Hierbei wird die schrittweise Entstehung von Leukämien und die Notwendigkeit der frühzeitigen Erkennung von Vorstufen behandelt. Prof. Erlacher wird moderne Forschungsansätze, wie die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden durch genetische Perspektiven und der Entwurf zur Stabilisierung prädisponierender Veränderungen, vorstellen.
Die Vortragsreihe bietet nicht nur einen Einblick in hochaktuelle wissenschaftliche Themen, sondern auch die Möglichkeit zur Interaktion zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die Ulmer Universitätsgesellschaft fördert durch solche Veranstaltungen den Dialog und die Wissensvermittlung in der Region.



