Im Rahmen der Umweltwoche 2026, die vom 16. bis 21. März 2026 stattfinden wird, beteiligt sich die Universität Vechta aktiv an verschiedenen Veranstaltungen. Diese Woche ist eine Kooperation zwischen dem Landkreis und der Stadt Vechta, die darauf abzielt, das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken und die Bürger zu aktivem Handeln zu motivieren.

Ein Highlight der Umweltwoche ist der Workshop für Kinder, der am Montag, den 16. März, um 15 Uhr im Klimapark Vechta stattfindet. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sind eingeladen, mit Naturmaterialien kreative Modelle für den Klimapark Stukenborg zu bauen. Ziel ist es, Ideen für die zukünftige Gestaltung des Klimaparks zu sammeln. Sollte das Wetter ungünstig sein, findet der Workshop in der Universität Vechta statt. Eltern können ihre Kinder per E-Mail an hannah.hoff@uni-vechta.de anmelden, indem sie den Namen, das Alter des Kindes und eine Telefonnummer angeben.

Bürgerwissenschaft und Engagement

Am selben Tag wird von 17 bis 18.30 Uhr ein Kennenlernabend stattfinden, der sich mit dem Thema Citizen Science beschäftigt. Hier arbeiten Bürger aktiv mit Wissenschaftlern zusammen, um Projekte im Bereich Klima, Umwelt und Natur voranzutreiben. Diese Veranstaltung, die vom Science Shop der Universität Vechta organisiert wird, richtet sich an alle interessierten Bürger sowie engagierte Vereine und Forschende. Neben einem Impulsvortrag wird es die Möglichkeit zum Austausch über verschiedene Aktivitäten im Umwelt- und Naturschutz geben. Der Kennenlernabend findet im R-Gebäude der Universität Vechta in der KOMFORTzone (Raum R 036) statt, und auch hier ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Umweltwoche beinhaltet neben den genannten Veranstaltungen ein umfangreiches Programm mit weiteren Workshops und Mitmachaktionen, die das Engagement der Bürgerinnen und Bürger fördern. Es werden insbesondere Aktionen wie Pflanzaktionen, Aufräuminitiativen sowie kreative Projekte zur Steigerung des Umweltbewusstseins unterstützt. Die Teilnahme an diesen Aktivitäten ist für alle kostenlos und offen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ein zentraler Punkt der Umweltwoche ist die aktive Einbindung junger Menschen in das Thema Nachhaltigkeit. Es ist entscheidend, Kinder und Jugendliche in die Konzeption von Umweltbildungsangeboten einzubeziehen, um somit die Transformation der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu fördern. Studien zeigen, dass die *Wirkung von Umweltbildungsprojekten* wesentlich von informellen und außerschulischen Bildungssituationen abhängt. Hierbei muss auf zielgruppengerechte Angebote geachtet werden, um die angestrebte Wirksamkeit zu erzielen, wie das Umweltbundesamt feststellt.

Die gesamte Umweltwoche zielt darauf ab, ein Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes zu schaffen und zur aktiven Teilnahme anzuregen, was sowohl für die Zukunft der Natur als auch für die nachfolgenden Generationen von großer Bedeutung ist.