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Ab dem Sommersemester 2026 bringt die Universität Potsdam ein neues Programm namens „Next Step“ auf den Weg. Dieses Programm hat das Ziel, die soziale Einbindung von Studierenden zu fördern und ihnen zu helfen, Herausforderungen im Studium zu bewältigen. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Sozialfonds Plus sowie das Land Brandenburg und soll bis Ende 2028 laufen. Die Zentrale Studienberatung der Universität betont, dass „Next Step“ sich speziell an Studierende in der Mitte ihres Studiums richtet, die zunehmend mit höheren Leistungsanforderungen konfrontiert sind, und es ist für Studierende ab dem zweiten Semester im Bachelor- oder Masterstudium konzipiert.

Besonders im Fokus stehen nicht-traditionelle Studierende, Erstakademiker*innen, internationale Studierende sowie jene mit Pflege- oder Betreuungsverpflichtungen. Das Programm umfasst vier zentrale Maßnahmen: Zunächst gibt es das Angebot „Gemeinsam dranbleiben – Orientierung, Austausch und Motivation in der Studienmitte“, ein siebenwöchiges Gruppenformat, das auf die Stärkung von Selbstorganisation, Motivation und Resilienz abzielt. Weiterhin wird eine zentrale Veranstaltungsreihe zur Orientierung und Begleitung in der Studienmitte einmal jährlich angeboten.

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Individuelle Unterstützung und Netzwerke

Zusätzlich dazu können Studierende persönliche Beratungen in Anspruch nehmen oder an Peer-to-Peer-Angeboten teilnehmen. Die Unterstützung wird sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch bereitgestellt, was die Zugänglichkeit des Programms erhöht. Die Universität Potsdam stellt weitere Informationen auf ihrer Webseite zur Verfügung, um die Studierenden umfassend zu informieren und zu unterstützen.

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Die Frage nach dem Studienerfolg und den damit verbundenen Abbrechern ist in Deutschland von großer Bedeutung. Untersuchungen zeigen, dass über 25% der Studienanfänger ihr Studium ohne Abschluss abbrechen. In einigen Studiengängen liegt die Abbruchquote sogar bei bis zu 50%. Die Einführung einer Studienverlaufsstatistik im Jahr 2016 sollte dazu beitragen, Informationsdefizite über Wechsel von Hochschulen, Studiengängen und den Studienerfolg zu beheben. Diese amtlichen Statistiken liefern präzise Kennzahlen zur Beurteilung von Studiengängen.

Initiativen zur Studienberatung

Eine Fachstelle für Studienaussteiger in Nordrhein-Westfalen, die von Handwerkskammern und dem Westdeutschen Handwerkskammertag gegründet wurde, bietet telefonische Erstgespräche an und überprüft die Anrechenbarkeit von Studienleistungen. Das Karriereprogramm Handwerk möchte Studienabbrechern Perspektiven im Handwerk eröffnen und gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte gewinnen.

Darüber hinaus unterstützen die Bundesagentur für Arbeit und verschiedene Netzwerkprojekte, wie das „Beratungsnetzwerk Queraufstieg“, die Studierenden beim Übergang in alternative Bildungswege. Auf Webseiten wie Studienabbrecher.com finden sie Informationen über Alternativen und Ausbildungsmöglichkeiten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Studienerfolg und hat Maßnahmen zur Senkung von Abbruchquoten seit 2016 intensiv verfolgt. In diesem Kontext ist das neue Programm der Universität Potsdam eine relevante Initiative, die gezielt darauf abzielt, die Herausforderungen für Studierende zu begegnen und die Weiterführung ihrer Studienkarrieren zu unterstützen.