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Die Universität Greifswald und die Universitätsmedizin Greifswald haben im Jahr 2025 einen neuen Meilenstein in der Drittmittelbeschaffung erreicht. Laut uni-greifswald.de wurden über 72 Millionen Euro an Drittmitteln verausgabt. Diese Summe setzt sich aus 35 Millionen Euro für die Universität und 37,8 Millionen Euro für die Universitätsmedizin zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von rund 6,5 Millionen Euro oder etwa 23 % für die Universität. Ein bemerkenswerter Aspekt ist, dass der Zuwachs nicht auf einzelne Großprojekte zurückzuführen ist, sondern über das gesamte Fächerspektrum verteilt wird.

Rund 85 % der eingeworbenen Drittmittel stammen von wichtigen Institutionen wie dem Bund, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union. Besonders auffällig ist, dass die Universitätsmedizin über mehrere Jahre hinweg konstant über 30 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr erzielen konnte. Im Jahr 2025 kamen alleine von der EU und der DFG 14,3 Millionen Euro. Diese Drittmittel sind entscheidend für die Finanzierung von Forschungsprojekten und Personalstellen.

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Wichtige Beiträge zur Forschung

Insgesamt wurden 19,5 Millionen Euro in Forschungspersonal investiert, welches insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen beschäftigt. Im Jahr 2025 waren etwa 370 junge Wissenschaftler*innen in Drittmittel-finanzierten Projekten tätig. An der Universitätsmedizin wurden durchschnittlich 497 Mitarbeitende über Drittmittel unterstützt. Dies stärkt nicht nur die Forschungs- und Lehrinfrastruktur, sondern ermöglicht auch wichtige Projekte wie „CONCENTRATE“, „WETSCAPES 2.0“, QLeVer und ConFuture sowie die Einrichtung neuer Forschungslabore, darunter ein Hypoxie-Labor am Institut für Physiologie.

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Im Rahmen der Nachwuchsförderung haben Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, Fördermittel von bis zu 10.000 Euro pro Projekt zu beantragen. Diese Mittel sind jedoch jahresgebunden und müssen bis zur Mitte des Jahres ausgegeben werden. Die Antragstellung erfolgt online über das YoungUMG-Antragsportal; Anträge per E-Mail werden nicht akzeptiert. Diese Förderungen sind darauf ausgelegt, die Innovationskraft und die Zusammenarbeit innerhalb der Universitätsmedizin Greifswald zu stärken und werden durch eine Kommission aus Vorstandsmitgliedern der Forschungsverbünde bewertet.

Regeln für die Antragstellung

Die Antragsberechtigten beinhalten Post-Docs sowie nicht habilitierte Assistenz-, Fach- und Oberärzte bis zu acht Jahren nach der Promotion. Junior-Professoren, die sich vor der Zwischenbewertung befinden, dürfen ebenso Anträge stellen. Die finanzierten Ausgaben umfassen Verbrauchsgüter für die Forschung, Reisekosten für Konferenzen sowie Honorare und Investitionen für notwendige Anschaffungen. Dennoch sind bestimmte Ausgaben, wie Mitgliedsbeiträge oder Gastgeschenke, von der Förderung ausgeschlossen.

Um nachhaltige Forschungsergebnisse zu gewährleisten, erfolgt nach zwei Jahren eine erneute Abfrage der Projektresultate. Diese systematische Herangehensweise ermöglicht es der Universitätsmedizin Greifswald, weiterhin ein ausgezeichnetes Umfeld für Forschung und Lehre zu schaffen und ein hohes Maß an Qualität zu sichern. Dank dieser Strukturen wird auch in der Zukunft von dieser erfolgreichen Drittmittelaquise profitiert werden können, was die Universität und die Universitätsmedizin Greifswald zu bedeutenden Akteuren in der Forschungslandschaft macht.