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Am 30. März 2026 wurde Professorin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim mit dem Ehrentitel der Seniorprofessorin ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand in Anwesenheit von Rektor Christoph Schneider statt. Diese Ehrung markiert einen bedeutenden Moment für die Hochschule, da es sich um die erste Seniorprofessur für eine Frau und die dritte insgesamt an der Universität handelt.

Professorin Mackenstedt, eine angesehene Parasitologin und Expertin für Zecken, hat fast drei Jahrzehnte in Forschung, Lehre und universitärer Selbstverwaltung gewirkt. Ihre Tätigkeiten haben zur nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Universität Hohenheim maßgeblich beigetragen. Im Januar 2026 wurde sie bereits mit der Ehrennadel der Universität für ihren besonderen Einsatz als Gleichstellungsbeauftragte ausgezeichnet.

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Forschung und Lehrtätigkeit

Seit 1996 leitet Mackenstedt das Fachgebiet Parasitologie am Institut für Zoologie der Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Vektor-Parasit-Wirt-Systeme, zoonotische Parasiten und vektorübertragene Erkrankungen. Mit über 100 wissenschaftlichen Publikationen und zahlreichen Drittmittelprojekten hat sie signifikante Beiträge geleistet, die interdisziplinär und gesellschaftlich relevant sind. Besonders hervorzuheben sind ihre Studien zu Tropenzecken und dem Klimawandel.

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Durch die Seniorprofessur hat Professorin Mackenstedt die Möglichkeit, ihre Forschung für weitere drei Jahre im Ruhestand fortzusetzen. Geplante Vorhaben sowie ihre aktive Beteiligung an der Lehre während dieser Zeit zeigen ihr Engagement für die nächste Generation von Wissenschaftler:innen. Ihre Lehrveranstaltungen sind bei Studierenden wegen ihres hohen wissenschaftlichen Anspruchs und ihrer Praxisnähe geschätzt.

Engagement für Chancengleichheit

Zusätzlich zu ihren Forschungs- und Lehraktivitäten hat Mackenstedt auch umfangreiche Erfahrungen in der akademischen Selbstverwaltung gesammelt, darunter ihre Zeit als Prorektorin für Lehre von 2002 bis 2008. Ihr Engagement für Chancengleichheit und Diversität in der Hochschulkultur hebt sie als engagierte Hochschullehrerin hervor, die zahlreiche Abschlussarbeiten und Dissertationen betreut hat.

Ute Mackenstedt wurde 1955 in Bremen geboren und studierte Biologie sowie Sportwissenschaften. Ihre akademische Karriere wurde durch die Promotion an der Ruhr-Universität Bochum und die Habilitation im Jahr 1995 geformt. Gemeinsam mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Forschung und Lehre hat sie die Universität Hohenheim maßgeblich geprägt.