Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, erlebte das Publikum in der Bremer Glocke ein mitreißendes Semesterabschlusskonzert des Orchesters und Chors der Universität Bremen unter dem Titel „In das Unbekannte“. Die Aufführung, die mit Werken von Vaughan Williams und Jean Sibelius aufwartete, zog zahlreiche Musikfreunde an und füllte den Großen Saal bis auf den letzten Platz. Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini leitete das Konzert mit Bravour, während Rektorin Professorin Jutta Günther ein herzliches Grußwort an die Anwesenden richtete, das die Offenheit für Neues in der Wissenschaft beleuchtete.
Der Höhepunkt des Abends war die bewegende Aufführung von Vaughan Williams’ „Toward the Unknown Region“. Diese Komposition basiert auf poetischen Versen von Walt Whitman und vermittelte das Gefühl der Erkundung strategischer Neuland. Zudem kamen in dem abwechslungsreichen Programm auch die Ouvertüre von Niels Wilhelm Gade und die siebte Sinfonie von Jean Sibelius zur Aufführung. Ein weiteres Highlight waren die englischen a cappella Chorlieder, die von einem Madrigal aus dem 16. Jahrhundert bis hin zu „Yesterday“ von den Beatles reichten, und das vielseitige Repertoire rundete den Abend musikalisch ab.
Musikalische Virtuosität erleben
Das Konzert zeichnete sich durch eine besondere Virtuosität aus, die das Publikum begeisterte. Die Solisten Pilar Policano (Violine), Karola Pavone (Sopran) und David Pike (Bariton) trugen maßgeblich zur eindrucksvollen Darbietung bei, während die Universitätsmusik die musikalische Reise in die Natur eindrucksvoll umsetzte. „The Lark Ascending“ und die Choralsinfonie „A Sea Symphony“, in der die Texte von Walt Whitman das Hauptthema waren, verdeutlichten die kreative Vielfalt der Komponisten.
Ein weiterer Grund zur Freude ist das bevorstehende Konzert in Bamberg, das am 1. Februar 2026 um 17 Uhr im Joseph-Keilberth-Saal stattfinden wird. Hier wird ebenfalls Vaughan Williams‘ „Sea Symphony“ aufgeführt, die als eine der großartigsten Chorsinfonien ihrer Zeit gilt, und obendrein die „Fantasia on a Theme by Thomas Tallis“. Unter der Leitung von Wilhelm Schmidts wird die universitäre Chorgemeinschaft mit rund 200 Mitwirkenden einen beeindruckenden Abend garantieren.
Diese lebendige Konzertreihe führt die Hörer durch unvergleichliche musikalische Landschaften und zeigt eindringlich, wie Musik auch in einer akademischen Umgebung ein verbindendes Element darstellen kann. Der Applaus des Publikums in Bremen spiegelte das große Hörerlebnis wider und bekräftigte einmal mehr den starken Zusammenhalt im Ensemble.
Für diejenigen, die mehr über zukünftige Veranstaltungen erfahren möchten, stehen Informationen auf den entsprechenden Veranstaltungswebseiten zur Verfügung. Ein Besuch kann sich als ein beeindruckendes Erlebnis herausstellen.
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