Am 14. Februar 2026 informiert die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) über eine Auswahl an öffentlichen Veranstaltungen, die ein breites Spektrum akademischer Themen abdecken. Diese Veranstaltungen bieten sowohl die Möglichkeit zur Weiterbildung als auch zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen.

In der ersten Woche des Monats Februar fanden mehrere bemerkenswerte Veranstaltungen statt. Eine der herausragenden war die Ringvorlesung zur Nachhaltigkeit, die am 2. Februar um 16:15 Uhr stattfand. Dr. Amelie Kutter von der Viadrina hielt einen Vortrag mit dem Titel „The governmentality of sustainability transition. The case of Peatlands“, der den Abschluss der Reihe „Beyond Sustainability: Humanities and Social Sciences Perspectives on the Ecological Crisis“ bildete. Diese Vorlesung fand im Auditorium Maximum (Raum 233) statt und war auch online verfügbar.

Vertiefende Veranstaltungen

Gleichzeitig fand am selben Tag das Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium um 18:15 Uhr statt. Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein präsentierten ihre Arbeit zur Neuübersetzung von Bolesław Prus‘ Gesellschaftsroman „Lalka“. Das Kolloquium fand im Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum 162, statt.

Am 3. Februar um 18:00 Uhr folgte eine Lesung und ein Gespräch mit Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt von der Universität Wien, der sein Buch „Moskaus westliche Rivalen – Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“ vorstellte. Diese Veranstaltung wurde im Senatssaal, Raum 109, des Hauptgebäudes abgehalten und wurde von Prof. Dr. Dr. Markus P. Beham moderiert. Das Grußwort hielt der Präsident der Viadrina, Prof. Dr. Eduard Mühle.

Die Reihe wurde am 4. Februar um 16:15 Uhr mit einer Podiumsdiskussion fortgesetzt, die sich mit dem Thema „Affordances of Digital Tools in Shaping Migration Governance“ beschäftigte. An der Diskussion nahmen namhafte Experten wie Prof. Dr. Britta Schneider und Dr. Jasper Van der Kist teil. Die Moderation übernahm Dr. Marija Grujić im Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Raum GD 102. Für diese Veranstaltung war eine Anmeldung erforderlich.

Am 5. Februar fand ein Gastvortrag von Prof. Dr. Galili Shahar aus Tel Aviv statt. Sein Thema „Hannah Arendt und die verborgene Tradition des Paria“ wurde im Rahmen einer Veranstaltung an der Freien Universität Berlin, in der Fabeckstraße 23–25 (Holzlaube), Raum 2.2051, behandelt.

Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe bildete ein Workshop am 6. Februar um 17:00 Uhr, der unter dem Titel „Szene der Kritik“ stattfand. Dr. Ayşe Yuva von der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne und Dr. Vanessa E. Thompson von der Queen’s University in Kanada präsentierten in ihren Vorträgen ihre Ansätze zur Europäisierung des Materialismus sowie zum Konzept des Racial Capitalism. Dieser Workshop wurde im Centre Marc Bloch, Raum Germain Tillion, Friedrichstraße 191, 10117 Berlin durchgeführt.

Für interessierte Teilnehmende sind weitere Informationen zu aktuellen und zukünftigen Veranstaltungen auf der offiziellen Website der Europa-Universität Viadrina unter europa-uni.de/events verfügbar. Diese Veranstaltungen bieten eine Plattform zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Themen und fördern den interdisziplinären Austausch an der Universität.