Am 22. März 2026 steht die Wahl zum 19. Landtag von Rheinland-Pfalz an. In Vorbereitung auf dieses wichtige Event wurde ein neues digitales Tool namens „Party-Check“ entwickelt, welches Wählern helfen soll, ihre politischen Ansichten mit den Positionen der Parteien abzugleichen. Laut Uni Mainz entstand dieses innovative Wahlhilfe-Tool durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Nils Steiner (JGU Mainz) und anderen prominenten politischen Experten.

Das „Party-Check“-Tool richtet sich an Wähler, die sich über wichtige politische Themen wie Klimaschutz, Stadtbild-Debatten und die AfD informieren wollen. Durch die Beantwortung von 16 gezielten Fragen können Nutzer ihre prozentuale Übereinstimmung mit Parteien wie SPD, CDU, Grünen, AfD, FDP, Freien Wählern, BSW und Die Linke ermitteln. Dies geschieht durch eine neutrale und wissenschaftliche Analyse der Parteipositionen, die auf dem „Länder Expert Survey“ basiert. Im Gegensatz zum Wahl-O-Mat, der auf Selbstpositionierungen der Parteien beruht, bietet der „Party-Check“ eine fundierte alternative Perspektive, wie auf Party-Check erläutert wird.

Wichtige Wahlinformationen

Im Superwahljahr 2026 wird der „Party-Check“ als wesentliche Orientierungshilfe fungieren. Die Wahltermine in diesem Jahr sind vielseitig: Am 8. März, 22. März, 6. September und 20. September finden wichtige Wahlen statt. Darüber hinaus werden im Jahr 2027 und darüber hinaus mehrere weitere Wahltermine anstehen. Informationen hierzu hat die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz bereitgestellt.

Parallel zu diesen Entwicklungen planen die Landeszentrale für politische Bildung und der Landtag Rheinland-Pfalz eine umfassende „Wahltour“. Diese startet am 24. Februar und läuft bis zum 21. März 2026, um die Bevölkerung über die anstehende Wahl zu informieren und zur Beteiligung zu motivieren. Besondere Veranstaltungen finden an Dienstagen und Donnerstagen statt, während spezielle „Wahl-O-Mat zum Aufkleben“-Versionen an Freitagen und Samstagen in Mainz zur Verfügung stehen.

Mit dem „Party-Check“ erhalten Wähler ein wertvolles Tool an die Hand, das ihnen nicht nur hilft, ihre politischen Präferenzen zu klären, sondern auch die Möglichkeit bietet, ihre Daten zu löschen oder durch zusätzliche Fragen die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen. Die finale Auswertung erfolgt auf einer Links-Rechts-Skala, die wählbaren Parteien und deren Positionen transparent darstellt.

Insgesamt zeigt sich, dass der „Party-Check“ und die begleitenden Initiativen wie die „Wahltour“ den Wählern eine erleichterte Entscheidungsfindung bieten und somit die Demokratie nachhaltig stärken wollen. Die kommende Wahl könnte durch dieses Engagement und die bereitgestellten Hilfsmittel eine hohe Wahlbeteiligung und ein gestärktes demokratisches Bewusstsein fördern.