Am 19. Februar 2026 wurde bekannt, dass das Gründungszentrum Science & Startups der Berlin University Alliance im Ranking „Europe’s Leading Start-up Hubs 2026“ einen enormen Sprung gemacht hat. Laut der Financial Times, Statista und Sifted erreichte es Platz 12, nachdem es im Vorjahr noch auf Platz 19 rangierte. Diese Platzierung ist besonders bemerkenswert, da sie die Qualität der Unterstützungsangebote für Start-ups, vor allem im Bereich der wissenschaftsbasierter Gründungsvorhaben, widerspiegelt. Science & Startups bietet umfassende Programme und Netzwerke, um tiefe Technologien (DeepTech) zu fördern.

Besonders hervorzuheben ist, dass Science & Startups im Track Record mit Rang 6 unter 180 bewerteten europäischen Start-up Hubs den zweiten Platz in Deutschland unter den universitären Start-up Hubs einnehmen konnte. Diese Ergebnisse basieren auf der Bewertung von Alumni der Gründungsförderprogramme, die über die letzten Jahre hinweg durchgeführt wurden. Sie haben Aspekte wie Mentoring, Infrastruktur, rechtliche Unterstützung, Networking und Finanzierungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Relevanz für den Gründungsprozess eingeschätzt.

Innovationspotenzial und Ausbau der Angebote

Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, hebt die Innovationsdynamik Berlins hervor und betont den fortlaufenden Ausbau von Science & Startups. Florian Frank, Direktor des Gründungszentrums, kündigte die Einführung von thematischen Launchpads an, um spezifische Bereiche wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit gezielt zu fördern. Ein herausragendes Beispiel für einen solchen Inkubator ist AI NATION, der aktuell über 350 Bewerbungen für KI-Start-ups erhalten hat.

Die Partner von Science & Startups konzentrieren sich auf die Unterstützung von Innovationen und Unternehmertum an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Dies geschieht durch die Bereitstellung einer Plattform, die bahnbrechende Technologien und Geschäftsmodelle hervorbringt. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem nachhaltige Geschäfte, soziale Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft sowie moderne Themen wie Smart City und digitale Lösungen.

Staatliche Unterstützung und Ökosystem für Start-ups

Zusätzlich wird die Stärkung des Innovationsökosystems durch staatliche Unterstützung untermauert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäische Investitionsfonds haben 1,6 Milliarden Euro mobilisiert, um technologiegetriebene Start-ups zu unterstützen. Mithilfe der neuen Programmlinie „EIF German Equity“ wird die Eigenkapitalbasis junger Technologieunternehmen verbessert und der Zugang zu Venture-Capital- und Wachstumsfonds erleichtert. Dies ist insbesondere relevant für Sektoren wie Künstliche Intelligenz und Biotechnologie, die von den Partnern bei Science & Startups im Fokus stehen.

Die Investitionen sind Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, Deutschland als führenden Venture-Capital-Standort in Europa zu positionieren. Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin, hob die Wichtigkeit dieser finanziellen Mittel hervor, um junge Technologieunternehmen zukunftssicher aufzustellen. Erfolgreiche Beispiele für Unternehmen, die von dieser Initiative profitierten, sind unter anderem DeepL, N26 und Trade Republic.

Insgesamt zeigt die Kombination aus akademischer Unterstützung und staatlicher Förderung, dass das Gründungszentrum Science & Startups in Berlin nicht nur ein wichtiger Akteur im europäischen Start-up-Ökosystem ist, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Schaffung nachhaltiger und konkurrenzfähiger Lösungen für zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen leistet.