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Am 15. April 2026 startet die Vortragsreihe „Wissenschaft unter Druck“ im Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung in Lübeck. Die Veranstaltung soll aktuelle Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit thematisieren und deren Resilienz in demokratischen Gesellschaften aufzeigen. Diese Reihe wird durch die Parcham’sche Stiftung zu Lübeck und die Margot und Jürgen Wessel Stiftung unterstützt.

Vorträge beginnen jeweils um 18:30 Uhr und der Eintritt ist frei, zudem ist keine Anmeldung erforderlich. Die erste Veranstaltung wird von Uwe Schimank aus Bremen gehalten und behandelt die Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit – sowohl offene als auch heimliche.

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Themen und Referenten

Die Vortragsreihe umfasst insgesamt acht Veranstaltungen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Wissenschaftsfreiheit auseinandersetzen. Hier ein Überblick über die Themen und Referenten:

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Datum Thema Referent
15. April Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit – offene und heimliche Uwe Schimank, Bremen
29. April Demokratischer Wandel und Wissen Jan Groos, Berlin
13. Mai Politik und Wissenschaften: (K)eine Liebesbeziehung? Frieder Vogelmann, Freiburg
21. Mai Nützlich, relevant, ihr Geld wert? Wissenschaft zwischen (populistischen) Verführungen und Zumutungen Paula Irene Villa, München
3. Juni Im Auge des Sturms: Zu den politischen Angriffen und den Verletzlichkeiten der Klimaforschung Silke Beck, München
17. Juni Wissenschaft unter Repression und im Exil: der Fall Belarus Olga Shparaga, Hagen
1. Juli Haltung zeigen! Zur Demokratieverantwortung der Wissenschaft Amrei Bahr, Stuttgart
8. Juli Wissenschaft unter Druck – Erfahrungen aus den USA Andreas Killen, New York, und Karin Harrasser, Wien

Diese Vielfalt an Themen ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion über Wissenschaftsfreiheit, die derzeit unter Druck steht. Die Vorträge zielen darauf ab, Studierende und Interessierte zu sensibilisieren und zu informieren.

Die Begleitveranstaltung umfasst ein Wahlfachpflichtseminar für Studierende aller Studienrichtungen an der Universität, was den interdisziplinären Austausch fördert. Auf diese Weise wird sowohl der akademische als auch der öffentliche Diskurs zur Wissenschaftsfreiheit angeregt.

In Anbetracht der globalen Herausforderungen, vor denen die Wissenschaft steht, beleuchtet die Vortragsreihe auch, wie sich diese Veränderungen auf die Forschung und Lehre auswirken können. Dies ist besonders relevant für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld arbeiten müssen.

Die Universität zu Lübeck und das Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung setzen mit dieser Veranstaltung einen wichtigen Schritt, um die Diskussion über Wissenschaftsfreiheit und deren Bedeutung für die Gesellschaft zu fördern. Laut [uni-luebeck.de] findet die erste Veranstaltung am 15. April um 18:30 Uhr im Hörsaal des IMGWF/ZKFL statt und bietet die Möglichkeit, sich aktiv an dieser wichtigen Debatte zu beteiligen.