Die 21. Life Science Studierendentagung in Hamburg fand am 9. April 2026 in der Offizierheimsgesellschaft an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) statt. Rund 160 Teilnehmende kamen zusammen, um sich über innovative Forschungsprojekte aus den Life Sciences auszutauschen und zu vernetzen. Die Veranstaltung, die sich an Studierende und Doktoranden richtete, bot die Möglichkeit, sowohl eigene Arbeiten zu präsentieren als auch den Dialog mit Fachleuten aus Wissenschaft und Industrie zu fördern. Laut den Informationen von hsu-hh.de wurde die Tagung von Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal feierlich eröffnet, die in ihrer Ansprache die zentrale Bedeutung von Forschung für die zukünftige Entwicklung unterstrich.
Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Institutionen, darunter die Technische Universität Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Das wissenschaftliche Programm der Tagung umfasste zehnminütige Vorträge von Studierenden und Promovierenden sowie eine Postersession, die ganztägig stattfand. Die Autorinnen und Autoren der präsentierten Poster standen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, was einen lebendigen Austausch förderte.
Preise für beste Beiträge
Die herausragenden vorgetragenen Arbeiten wurden mit Preisen ausgezeichnet, die teilweise von teilnehmenden Industrieunternehmen gestiftet wurden. Die Preisverleihung für die besten Vorträge ergab folgende Gewinner: Der erste Preis ging an Myrtha Eggert von der TUHH für ihre Arbeit zur Fertigungsoptimierung metrischer Feingewinde in der pulverbettbasierten Additiven Fertigung von Implantaten. Den zweiten Platz belegte Taspia J. Prapty von der HSU/UniBw H mit ihrer Simulation über den Abbau von magnetisch modifizierten polymeren Stents. Der dritte Preis wurde an Sahba Bahrani vom UKE für die Validierung von KI-basierten strukturellen Vorhersagen von PAH-Varianten verliehen.
Für die besten Poster wurden folgende Preise vergeben:
- 1. Preis: Zireen Haj Abdo (HAW) – UV-induced DNA damage and its repair in different skin cell types.
- 2. Preis: Samantha Olivia Klein (UHH) – Detection and Verification Technologies for the Identification of Bacterial Pathogens.
- 3. Preis: Léon Zeitler (TUHH) – Multi-Task Student + Teacher Knowledge Distillation for Stereo Depth Estimation.
Die begleitenden Industrieunternehmen präsentierten sich nicht nur als potenzielle Arbeitgeber, sondern boten auch Sponsorenmöglichkeiten an. Zu den unterstützenden Unternehmen gehörten namhafte Firmen wie Olympus, Philips, Smith & Nephew, LINK und Life Science Nord.
Ein gelungenes Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm der Tagung bot neben den wissenschaftlichen Vorträgen auch einen Keynote-Vortrag von Martin Schröter von SURFACtoBioTech sowie eine Podiumsdiskussion zu den beruflichen Werdegängen in den Life Sciences. Die Veranstaltung endete mit einer geselligen Grillfeier und Livemusik, die den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, in entspannter Atmosphäre zu networken und weitere Kontakte zu knüpfen. Die Teilnahme an der Tagung war für alle Studierenden kostenfrei, darunter auch die Verpflegung, was einen inklusiven Rahmen für den Austausch und die Präsentation von Forschungsarbeiten schuf, wie tuhh.de vermeldet.
Insgesamt hat die 21. Life Science Studierendentagung in Hamburg einmal mehr gezeigt, welche bedeutende Plattform sie für die Vernetzung zwischen Studierenden, Forschungseinrichtungen und der Industrie darstellt. Die Vielzahl der präsentierten Projekte und die engagierte Diskussionen zeugen von der dynamischen und kreativen Landschaft der Lebenswissenschaften in Deutschland.