Ab Freitag, dem 6. Februar 2026, öffnet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Türen zu einer besonderen Ausstellung im Löwengebäude. Diese widmet sich bedeutenden Wissenschaftlerinnen, deren Beiträge oft nicht ausreichend anerkannt wurden. Organisiert von Prof. Dr. Dariush Hinderberger vom Institut für Chemie ist die Ausstellung ein eindrucksvolles Zeugnis der Leistungen von Frauen in den Naturwissenschaften.

Die Eröffnung fand bereits am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, um 17 Uhr statt. Gezeigt werden beeindruckende Porträts, die von der Fotografin Gesine Born mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Zu den abgebildeten Wissenschaftlerinnen zählen unter anderem Ada Lovelace, die im 19. Jahrhundert den ersten Computeralgorithmus entwarf, und Dorothea Erxleben, die 1754 die erste Frau in Deutschland war, die in Medizin promovierte.

Eine Hommage an vergessene Pionierinnen

Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, den oft übersehenen Beitrag von Frauen zur Wissenschaft sichtbar zu machen. Sie thematisiert auch die fehlende Anerkennung der Leistungen weiblicher Forscherinnen. Die Bilder zeigen Frauen in Posen und Situationen, die klassischen Darstellungen ihrer männlichen Kollegen ähneln, um gleichwertige Leistungen hervorzuheben.

Zusätzlich zur Ausstellung werden Informationen zu den porträtierten Wissenschaftlerinnen über QR-Codes auf Bannern bereitgestellt. Diese führen zu ausführlichen Biografien, die ausführlichere Einblicke in die Lebensgeschichten und Errungenschaften der Frauen geben. Ein begleitendes Booklet ergänzt die Darstellung mit weiteren Informationen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Ausstellung „Pioneering Women“ wird vom 6. Februar bis 15. März 2026 im Löwengebäude der MLU zu sehen sein. Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr ist der Eintritt frei. Für alle, die an einem tieferen Verständnis interessiert sind, folgt im März 2026 eine weitere Ausstellung im halleschen Ratshof. Diese wird am 4. März um 16 Uhr eröffnet und setzt die Themen der vorherigen Ausstellung fort.

Zusammenfassend stellt die Ausstellung einen notwendigen Schritt dar, um die Leistungen von Frauen in der Wissenschaft zu würdigen. Der Beitrag von Frauen zur Entwicklung der Naturwissenschaften wird anhand von neun beispielhaften Biografien eindrucksvoll dargestellt.

Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Webseite der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu finden. [pressemitteilungen.pr.uni-halle.de berichtet, dass …]