In der kommenden Woche, vom 23. bis 27. Februar 2026, lädt die Universität Duisburg-Essen (UDE) zu drei spannenden Veranstaltungen ein, die sich sowohl mit aktuellen Themen in der internationalen Politik als auch mit beruflicher Weiterbildung befassen. Das Programm verspricht sowohl für Interessierte an der politischen Lage in Nordmazedonien als auch für diejenigen, die ihre Sprachkenntnisse vertiefen wollen, einiges.

Besonders hervorzuheben ist der Intensivkurs Chinesisch, der eine hervorragende Gelegenheit bietet, Grundkenntnisse der Sprache zu erwerben, die sowohl im Alltag als auch im Beruf von Nutzen sind. Der Kurs ist als Bildungsurlaub nach dem NRW-Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz anerkannt und wird in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr angeboten. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 30 und 148 Euro, je nach Umfang der gewünschten Teilnahme. Anmeldungen sind erforderlich und können über die Webseite des Konfuzius-Instituts erfolgen.

Politische Entwicklungen im Fokus

Einen tiefen Einblick in die Entwicklungen nach dem Rahmenabkommen von Ohrid bietet der Vortrag zum Nordmazedonien-Konflikt, der am 25. Februar stattfindet. Fünf Jahre nach dem Abkommen, das 2001 die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Nordmazedonien beendete, wird diskutiert, wie sich die Themen der Repräsentation der albanischen Minderheit, Fortschritt, Herausforderungen, institutionelle Reformen und Übergangsjustiz seitdem entwickelt haben. Die albanische Befreiungsarmee (UÇK) strebte damals den Anschluss an das Kosovo an, was zu erheblichen Unruhen führte. Auf Druck der EU und der USA führten die größten Parteien des Landes Gespräche zur Beilegung des Konflikts.

Das Rahmenabkommen selbst, das am 13. August 2001 unterzeichnet wurde, zielte auf die angemessene Repräsentation der albanischen Minderheit ab und brachte wichtige Änderungen, wie die Dezentralisierung der Verwaltung und die erweiterte Verwendung der albanischen Sprache. Dennoch blieben Herausforderungen bestehen, die auch im Rahmen dieser Veranstaltung thematisiert werden.

Die Teilnahme an dieser wichtigen Diskussion kann vor Ort oder online erfolgen. Für eine Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich, während die Online-Teilnahme eine Registrierung über die Webseite der UDE voraussetzt.

Chancen für Industriearbeit

Ein weiteres Highlight der Woche ist die Diskussion über Industriearbeit, die am 27. Februar stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung „IAQ debattiert“ werden Experten wie Prof. Dr. Michael Behr und Dr. Marc Schietinger über die Chancen von Industriearbeit sprechen, insbesondere in Bezug auf Job-Drehscheiben. Um an der Zoom-Veranstaltung teilzunehmen, muss die Anmeldung bis zum 18. Februar erfolgen.

Für weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten steht die Redaktion unter der Telefonnummer 0203/37-91487 zur Verfügung.