Am 14. Februar 2026 kündigt die Universität Hohenheim eine wichtige Pressekonferenz an, die am 17. Februar 2026 um 11 Uhr stattfinden wird. Im Fokus der Veranstaltung steht der 8. Süddeutsche Zeckenkongress, der am 23. Februar 2026 auf dem Campus der Universität abgehalten wird. Die Pressekonferenz wird die Entwicklung der FSME-Statistik (Frühsommer-Meningoenzephalitis) im letzten Vierteljahrhundert beleuchten, die seit 2001 meldepflichtige Erkrankungen umfasst.
Ein zentrales Thema sind die alarmierenden Zahlen in Bezug auf FSME-Erkrankungen, die kontinuierlich ansteigen. Insbesondere in den letzten Jahren ist ein beschleunigtes Tempo zu beobachten, mit Prognosen, die ein Rekordjahr 2025 voraussagen. Wissenschaftler und Mediziner setzen sich daher intensiv mit der Thematik auseinander.
Experten und Themen der Veranstaltung
Zu den Experten, die an der Pressekonferenz teilnehmen, gehören Prof. Dr. Ute Mackenstedt, eine erfahrene Parasitologin an der Universität Hohenheim und Initiatorin des Zeckenkongresses. Auch Prof. Dr. med Gerhard Dobler wird anwesend sein; er ist Humanmediziner mit dem Schwerpunkt FSME und Leiter des Nationalen Konsiliarlabors FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München.
Die Veranstaltung wird als wissenschaftliche Fachtagung organisiert, die sich mit biologischen, epidemiologischen und ökologischen Aspekten der Zecken und deren potenziellen Krankheitserregern beschäftigt. Die Zielgruppe des Kongresses umfasst Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Biologie, Veterinär- und Humanmedizin.
Anmeldungen und Kontaktinformationen
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich zur Pressekonferenz anzumelden. Anfragen sollten an die E-Mail-Adresse presse@uni-hohenheim.de gerichtet werden. Für weitere Informationen sind die Experten direkt erreichbar:
- Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Universität Hohenheim, Tel.: +49 711 459 22275, mackenstedt@uni-hohenheim.de
- Prof. Dr. Gerhard Dobler, Nationales Konsiliarlabor FSME, Tel.: +49 89 992692 3974, gerharddobler@bundeswehr.org
Zusätzliche Informationen sind auch auf der Webseite des Kongresses unter www.zeckenkongress.de zu finden. Vor dem Hintergrund der steigenden Bedrohung durch FSME ist die Veranstaltung von hoher Relevanz für die Öffentlichkeit und Fachwelt.