Ab dem 19. Februar 2026 wird das zentrale Parkhaus auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum bis voraussichtlich Frühjahr 2028 fast vollständig gesperrt. Dieser Schritt ist notwendig, um umfassende Sanierungsarbeiten durchzuführen, die von dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW in mehreren Abschnitten durchgeführt werden. Laut news.rub.de fallen in dieser Zeit insgesamt 850 Stellplätze weg, da einige Parkflächen der Tiefgarage bereits nicht benutzbar sind.

Für Studierende und Mitarbeitende stehen während der Sanierung zwei kostenfreie Ausweichparkhäuser zur Verfügung. Das Parkhaus West (P12/P13), das an der Max-Imdahl-Straße liegt, bietet rund 2.000 Stellplätze. Das Parkhaus Ost (P20) an der Oststraße, das eigens als Ausweichfläche für die Sanierung des zentralen Parkhauses errichtet wurde, bietet rund 1.000 Stellplätze. Die jeweiligen Alternativen sind auf einer Webseite detailliert zu finden.

Details zur Sanierung

Die Sanierungsmaßnahmen umfassen eine Vielzahl von Aspekten, die auf die Wiederherstellung und Modernisierung der Parkflächen abzielen. Diese sind notwendig, um den funktionalen, ästhetischen, und sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht zu werden. Laut schaedla-beton.de werden strukturelle Reparaturen durchgeführt, darunter die Überprüfung und Reparatur von Rissen sowie Schäden an Beton- oder Stahlkonstruktionen.

Zusätzlich wird eine Oberflächenrenovierung vorgenommen, die das Neuverlegen von Bodenbelägen und verbesserten Parkmarkierungen umfasst. Sicherheitsaspekte werden ebenfalls berücksichtigt: Energiesparende Beleuchtung, Überwachungssysteme und Notrufsäulen werden installiert, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten. Die Barrierefreiheit wird durch Rampen und spezielle Parkplätze verbessert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Sanierungsmaßnahmen auch der Nachhaltigkeit dienen, indem ressourcenschonende Technologien integriert werden, um die Lebensdauer der Parkeinrichtungen zu verlängern.

Vorbereitungen und Herausforderungen

Die Notwendigkeit der Sanierungsarbeiten ist durch Risse im Beton, undichte Stellen und defekte Klapperplatten entstanden. Vor dem Beginn der Schadstoffsanierung und Abbrucharbeiten mussten bestehende Leitungssysteme umgebaut werden, was bereits im Jahr 2020 mit der Erneuerung der Fahrbahn der äußeren Umfahrung und der Verlegung neuer Entwässerungskanäle startete. Damit wird nicht nur die Stabilität der Struktur wiederhergestellt, sondern auch die Funktionalität für die Zukunft gesichert.

Das Projektteam informiert die Öffentlichkeit kontinuierlich über den Stand der Sanierung auf seiner Webseite, um Transparenz zu gewährleisten und etwaige Unannehmlichkeiten während dieser umfangreichen Arbeiten zu minimieren. Interessierte erhalten dort detaillierte Einblicke in den Fortschritt der Arbeiten und können sich über alternative Parkmöglichkeiten informieren. Die umfassenden Sanierungsarbeiten zielen darauf ab, eine nachhaltige und moderne Parkinfrastruktur zu schaffen, die den Ansprüchen einer modernen Hochschule gerecht wird.