Am 15. Februar 2026 fanden zwei bedeutende Neujahrsveranstaltungen in Bremen statt. Die erste war der Empfang der „Unifreunde“ im Bremer Rathaus, gefolgt vom Vegesacker-Neujahrsempfang 2026 auf dem Campus der Constructor University. Zweck dieser Zusammenkünfte war es, die regionale Entwicklung zu fördern sowie Kooperationen und Partnerschaften zu stärken. Vertreter aus verschiedenen Bereichen arbeiteten an einer gemeinsamen Vision für die Zukunft der Region.
Im Rahmen der Veranstaltungen präsentierte die Constructor University ihren Masterplan zur Campus-Erweiterung und feierte gleichzeitig die 25-jährige Geschichte der Institution. Dr. Serguei Kouzmine, Präsident der Constructor University, unterstrich die globale Ausrichtung der Universität, die darauf abzielt, die lokale Gemeinschaft und Wirtschaft zu stärken. Bürgermeister Björn Fecker hob die bedeutende Verbindung zwischen Stadtteil und Wissenschaft als ausschlaggebend für eine zukunftsweisende Entwicklung hervor.
Forschung und Bildung im Fokus
Kanzler Turgut Tülü würdigte die wissenschaftlichen Erfolge der Universität. Besonders hervorgehoben wurden Forschungsprojekte zu Spurmetallflüssen sowie biomedizinische Forschungsarbeiten zur Entwicklung neuer Medikamente. Tülü betonte auch die Wichtigkeit von Bildungsinitiativen und Programmen, welche Bildung als fundamentales Menschenrecht betrachten.
Ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität und Unterstützung wurde durch eine Spendenaktion während der Campusveranstaltung gesetzt, die über 3.500 US-Dollar für den Martinsclub Bremen einbrachte. Diese Initiative zeigt das Engagement der Universität und der Teilnehmer, positive Veränderungen in der Gemeinschaft zu bewirken.
Starkes Bekenntnis zur Wissenschaft
Beim Unifreunde-Empfang im Bremer Rathaus traten wichtige Redner auf, darunter Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und Staatsrätin Karolina Kumar. Staatsrätin Kumar betonte den hohen Wert von Wissenschaft und Hochschulen für Bremen. Sie mahnte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, besonders in Zeiten globaler Herausforderungen, an.
Beide Veranstaltungen spiegeln das Engagement der Verantwortlichen wider, die Wissenschaft und Forschung in der Region voranzutreiben und die Basis für eine starke, gemeinsam gestaltete Zukunft zu legen. Die Integration von Bildung und Wissenschaft in die kommunale Entwicklung bleibt ein zentrales Anliegen aller Akteure, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen.