Am 6. März 2026 fand ein entscheidendes Treffen zwischen Dr. Corinna Mönch von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Dr. Katarzyna Haverkamp aus dem Ostalbkreis und Julia Klassen, der Stadtteilkoordinatorin für Hardt, statt. Ziel dieser Zusammenkunft war es, die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule, dem Ostalbkreis und dem Stadtteil Hardt auszubauen. Im Rahmen des Projekts „CHAL gemeinsam gestalten – Generationen im Dialog“ wurden dabei gemeinsame Anknüpfungspunkte identifiziert und konkrete Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens entwickelt.

Das Projekt selbst wird durch das Förderprojekt „Quartierimpulse“ unterstützt und zielt darauf ab, ein generationengerechtes Zusammenleben im sozial vielfältigen Quartier Hardt zu fördern. Zentrale Einrichtung in diesem Kontext ist die 2025 eröffnende Creative Hall Assisted Living (CHAL), die auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd angesiedelt ist und als Innovations-, Begegnungs- und Forschungsort dient. Hier sollen praxisnahe Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter entwickelt werden.

Bedeutung des Projekts für das Quartier

Das CHAL wird als Reallabor fungieren, in dem die Sichtbarmachung lokaler Bedarfe für ein selbstbestimmtes Leben im Alter im Vordergrund steht. Durch die Entwicklung konkreter, alltagsnaher Formate soll die soziale Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität älterer Menschen gestärkt werden. Hierbei spielen die bestehenden Strukturen des Stadtteils Hardt eine zentrale Rolle, um diese Veränderungen nachhaltig zu verankern. Die Beteiligten sehen sowohl die Chancen für eine stärkere Präsenz der Hochschule im Quartier als auch die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Die Initiative wird als Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ umgesetzt, wobei die Finanzierung aus Landesmitteln erfolgt, die vom Landtag von Baden-Württemberg beschlossen wurden. Die Entwicklung von neuen Stadtquartieren, insbesondere im Hinblick auf sozialen Zusammenhalt und Identität, ist ein fortwährendes Anliegen, das auf die Notwendigkeit der Schaffung von Orten der Begegnung und Integration aller Bevölkerungsgruppen abzielt.

Gesellschaftliche Einbindung und Zukunftsperspektiven

In einem breiteren Kontext ist das Projekt auch Teil eines städtebaufördernden Programms, das den sozialen Zusammenhalt in Quartieren stärken will. Hierbei werden die Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten der Bewohner in den Fokus gerückt, um eine starke Identität innerhalb des Stadtteils zu schaffen. Quartiere sind mehr als nur geografische Einheiten; sie sind soziale Räume, in denen Menschen wohnen, arbeiten, sich erholen und nachbarschaftliche Beziehungen entwickeln.

Die Integration aller Bevölkerungsgruppen und die Förderung der Lebens- und Wohnqualität sind zentrale Ziele dieses Ansatzes. Durch verschiedene Planungsansätze wie die Förderung einer vielfältigen Nutzungsmischung, die Schaffung von Begegnungsstätten und die Ermöglichung von Partizipation wird ein integrativer Charakter des Quartiers angestrebt. Projekte wie das in Schwäbisch Gmünd tragen dazu bei, tragfähige Perspektiven für ein generationengerechtes und lebenswertes Miteinander zu schaffen.

Das Engagement aller Beteiligten, gepaart mit dem wissenschaftlichen Fundament der Pädagogischen Hochschule, schafft die Voraussetzungen für ein zukunftsorientiertes und solidarisches Quartier. Initiativen wie diese verdeutlichen die Bedeutung gemeinsamer Entwicklungsarbeit auf Augenhöhe, um unverwechselbare Stadtstrukturen zu fördern und flexibel auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohnerschaft einzugehen.

Für weitere Informationen über das Projekt und seine Ziele besuchen Sie bitte die Seiten von PH Schwäbisch Gmünd, Allianz für Beteiligung und Nationale Stadtentwicklungspolitik.