Die Region 10 hat sich auf den Weg in die Zukunft gemacht. Zehntklässlerinnen und Zehntklässler aus Gymnasien in Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg wurden heute zur Bewerbung für das Förderprogramm „Reg10n der Zukunft 2026“ aufgerufen. Bei dieser Initiative geht es darum, die Teilnehmer auf die sich verändernde Berufswelt vorzubereiten und sie aktiv in den Diskurs über nachhaltige Projekte einzubinden.

Vier Teams aus der Region haben sich erfolgreich durchgesetzt und Plätze in den Veranstaltungen des Programms gesichert. In einem Auftaktworkshop hatten die Teams die Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Themen für ihre Gruppenarbeiten auszuwählen. Dies markiert den Beginn eines spannenden Prozesses, der die Jugendlichen aktiv einbezieht und fordert.

Vorbereitung auf die Zukunft

Im Rahmen von zwei Vorbereitungstreffen werden die Teams auf ihre Themen vorbereitet. Dabei erhalten sie Unterstützung von Coaches sowie einem Wissensmanagement-Experten der Katholischen Universität (KU). Am Projektabschluss im Mai stehen die Gruppen dann vor der Herausforderung, ihre Ergebnisse in Workshops zu präsentieren, und zwar vor Vertretern von Politik und Presse.

Ein Höhepunkt des Workshops war der Impulsvortrag von Alina Hansen. Hansen, die über einen Masterabschluss in Business and Psychology von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU verfügt und als IT Change & Communication Consultant bei Accenture tätig ist, sprach über das Thema „Lernen für eine Zukunft, die wir erst noch gestalten“. Ihre Einblicke wurden von den Anwesenden begeistert aufgenommen.

Gesellschaftliche Trends im Fokus

Im Rahmen ihres Vortrags diskutierte Hansen drei entscheidende Trends, die die Zukunft der Berufe prägen werden: den technologischen Wandel, den demografischen Wandel und die Nachhaltigkeit. Diese Themen sind nicht nur für die heutigen Schüler von Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft im Allgemeinen, die sich ständig weiterentwickelt.

Die Bedeutung des Programms wurde auch von Dr. Dorothea Deneke-Stoll, der Zweiten Bürgermeisterin von Ingolstadt, unterstrichen. Sie bezeichnete den Auftaktworkshop als gelungenen Einstieg und betonte die Wichtigkeit nachhaltiger Projekte in der Bildung. Ihr Engagement spiegelt den wachsenden Wunsch wider, junge Menschen aktiv in die Gestaltung ihrer Zukunft einzubeziehen.

Zusätzlich betonte Prof. Dr. Klaus Meier, Vize-Präsident für Studium und Lehre an der KU, den interdisziplinären Ansatz der Hochschule. Er hob hervor, dass solche Initiativen den Diskurs fördern und dazu beitragen, dass die nächsten Generationen gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind.

Das Programm „Reg10n der Zukunft 2026“ stellt somit einen wichtigen Schritt dar, um das Engagement junger Menschen für die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen zu fördern und ihnen die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um aktiv mitzugestalten. Die Schüler sind bereit, in den Dialog zu treten und ihre Ideen und Lösungen zu präsentieren, die nicht nur ihre eigene Zukunft betreffen, sondern die gesamte Gesellschaft.