Am 23. April 2026 findet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Girls‘ und Boys‘ Day statt, eine Veranstaltung, die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse ansprechen soll. Verantwortlich für die Organisation sind das Büro der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten und der Studierendenservice, in Kooperation mit den Fakultäten. Die Anmeldemöglichkeiten sind bis zum 16. April 2026 offen, wobei aktuell noch 230 Plätze verfügbar sind, einige davon sind jedoch bereits belegt. Dies ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für junge Menschen, ihre berufliche Orientierung in einem geschützten Rahmen zu erkunden. Die Veranstaltung dauert von 9.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr und wird von der Finanzhilfe des Medizinischen Forschungszentrums I unterstützt, wie hhu.de berichtet.

In diesem Jahr legt der Girls‘ Day einen Schwerpunkt auf die Förderung von Mädchen in den MINT-Fächern. Die Teilnehmerinnen können beispielsweise in der Informatik lernen, wie man einen smarten Blumentopf baut oder sie können sich in Mathematik durch Spiele wie „Set“ und „Dobble“ mit mathematischen Konzepten vertraut machen. Des Weiteren gibt es Aktivitäten, die sich mit fairen Wettbewerb in der Volkswirtschaftslehre befassen und mit der Nutzung von Farben in der Pflanzenforschung.hhu.de erklärt.

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Einblicke für Jungen und Mädchen

Der Boys‘ Day hingegen zielt darauf ab, Jungen Einblicke in weniger traditionell besetzte Berufsfelder zu geben. Hier wird unter anderem Psychologie und Germanistik thematisiert. Den Teilnehmern stehen verschiedene Mitmachmöglichkeiten offen, wie zum Beispiel Wahrnehmungsexperimente. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, sich nur für einen Fachbereich zu entscheiden, was die Vertiefung und das Verständnis der Inhalte fördert.hhu.de hebt hervor.

Ein zentrales Anliegen des Girls‘ Day besteht darin, den Anteil junger Frauen in technischen Berufen zu steigern. Frau Braun, Verantwortliche für die Veranstaltung, betont, dass die Teilnahme am Girls‘ Day ein erster Schritt in die richtige Richtung sei. Diese Initiative soll Vorurteile abbauen und Mädchen ermutigen, Berufe auszuprobieren, die sie sonst nicht in Betracht ziehen würden. Ein Beispiel ist Annemarie Nein, die durch ihren Besuch bei Bosch in Bamberg motiviert wurde, eine Ausbildung zur Mechatronikerin zu beginnen. Klischee-frei betont, dass solche Veranstaltungen wichtig sind, um Sichtbarkeit und Chance für Frauen in technischen Berufen zu schaffen.

Insgesamt zeigt der Girls‘ und Boys‘ Day an der HHU, wie wichtig es ist, frühzeitig die Talente und Interessen der Jugendlichen wahrzunehmen und zu fördern. Sowohl Mädchen als auch Jungen sollen ermutigt werden, ihre Berufswünsche jenseits der traditionellen Geschlechterrollen zu erkunden, was nicht nur ihre persönliche Entwicklung unterstützt, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes bereichert.