Am 14. Februar 2026 beginnt die Technische Universität Braunschweig mit einem bemerkenswerten Fortschritt in der Förderung von Forschung und Entwicklung. Das Zukunftscluster QVLS-iLabs startet in die zweite Phase, unterstützt durch eine Förderung von 15 Millionen Euro. Diese Initiative ist Teil eines größeren Vorhabens, das in den nächsten drei Jahren insgesamt 23 Millionen Euro bereitstellt, um die Übertragung von Quantentechnologien in den Markt voranzutreiben.

Ein besonders innovatives Projekt, das in dieser Phase gefördert wird, ist „TotalScope“. Dieses Projekt zielt auf die Entwicklung von LED-basierten Messgeräten, die für die Überwachung von Bauwerken wie Brücken, Dämmen und Gebäuden gedacht sind. Der Fokus liegt auf einer präzisen, kostengünstigen und Echtzeit-Inspektion, die die Sicherheit und Langlebigkeit der Infrastruktur gewährleisten soll.

Interdisziplinäre Projekte und Auszeichnungen

Die Universität fördert auch das Projekt „Grounding the Human: Niedersachsen“ mit rund drei Millionen Euro. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, Forschende und internationale Künstler*innen zusammenzubringen, um neue Impulse für ein gesundes Leben zu entwickeln. Dies zeigt den interdisziplinären Ansatz der Universität, der die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst fördert.

Am 11. Februar hielt Prof. Kai Richter seine Antrittsvorlesung über aerodynamische Technologien für energieeffiziente Flugzeuge. Dieses Thema verdeutlicht die Bemühungen der TU Braunschweig, sich mit modernen Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie auseinanderzusetzen. Ein weiteres wichtiges Thema, das die Universität auch auf politischer Ebene anspricht, ist der EU Data Governance Act, zu dem Prof. Sarah Rachut als Sachverständige im Deutschen Bundestag auftrat.

Feierlichkeiten und Auszeichnungen

Ein weiterer bedeutender Moment der Woche war das Jubiläum der Graduiertenakademie GradTUBS, das am 13. Februar gefeiert wurde. In der gleichen Woche wurden Dr.-Ing. Sebastian Kantorski und Charlotta Reckleben für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit Preisen der Stiftung Ingenieurkammer Niedersachsen ausgezeichnet. Außerdem errangen Architekturstudierende beim Lavespreis sieben Auszeichnungen, darunter zwei erste Preise, was die hohe Kompetenz und Kreativität an der Universität unterstreicht.

Dr. Xianlei Fu arbeitet an der Entwicklung nachhaltiger Strategien für stabilere Böschungen, die bis Ende 2027 abgeschlossen sein sollen. Dies ist Teil eines breiteren Engagements der Universität für zukunftsorientierte und umweltfreundliche Technologien.

Studentische Initiativen und Veranstaltungen

In der studentischen Kreativität stehen Projekte wie der Neural Art Contest im Fokus, bei dem Studierende Bilder mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens erstellen. Am 12. Februar stellte Prof. Eckart Voigts internationale Lehrkonzepte im digitalen Raum vor, was die fortschreitende Digitalisierung in der Lehre reflektiert.

Außerdem fand am 10. Februar eine Online-Informationsveranstaltung zum Tag der Niedersachsen statt. Am 9. Februar startete die Anmeldung für die neuen Deutsch-Kompaktkurse des Sprachenzentrums, die eine spannende Möglichkeit für Studierende bieten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Die TU Braunschweig bietet zahlreiche Events, Vorträge und Konzerte, die im Veranstaltungskalender aufgeführt sind.

Im Rahmen der Studierendenförderung wurden 126 Deutschlandstipendien vergeben, darunter auch an Ahmad Iqbal, der den DAAD-Preis 2025 entgegennehmen wird. Die Ausschreibung für den Preis für das beste Forschungsumfeld 2026 läuft noch bis zum 1. März, und für Postdoktorand*innen steht das neue Förderprogramm „Prospekt Utopia“ der Gerda Henkel Stiftung zur Verfügung, mit einem Bewerbungsschluss am 15. April.