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Am Abend des 25. April 2025 fand an der Universität Konstanz der spannende Idea Cup Bodensee statt. Moderatorinnen Lisa Kuner und Jona Asbach führten durch eine Veranstaltung, die mit der Präsentation innovativer Ideen für Start-ups bereichert wurde. Neun Teams traten an, um ihre Geschäftsideen vor einer hochkarätigen Jury vorzustellen.

Die Jury setzte sich aus Experten zusammen, darunter Dr. Stephan Tögel, Friedrich Kisters, Tobias Fauth, Antje Freyth, Christina Groll und Christina Ungerer. Die präsentierten Projekte zeugten von einer breiten Palette kreativer Ansätze. Team Built to Last stellte langlebige, recycelbare Produkte vor, während Hocker+ eine innovative Lösung für multifunktionale Möbel anbot. Besonders hervorzuheben war Ana Lauras Projekt „1001 Kinderbuch“, welches das Ziel verfolgt, jährlich 100.000 Bücher kostenlos an Kinder aus bildungsfernen Familien zu verschenken.

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Die Gewinner des Abends

Das Team LeafSync überzeugte die Jury mit seiner Sensor-Hardware, die den Stresszustand von Pflanzen misst, und erhielt den Hauptpreis von 1.000 Euro. Gleichzeitig qualifizierte sich LeafSync für das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch, das am 2. Juni 2025 in Stuttgart stattfinden wird. Den Preis für die beste Impact Innovation erhielt Ana Laura und für die Tech Innovation Mark und Marc von Team Built to Last. Publikumspreis ging an Hocker+.

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Nach der Preisvergabe gab es eine gesellige Networking-Gelegenheit, bei der sich die Teilnehmenden bei Essen und Getränken austauschen konnten. Die Bewerbungsphase für den Idea Cup 2026 wird im kommenden Wintersemester 2025/2026 beginnen. Diese Veranstaltung wird von der Initiative Kilometer1 organisiert, die darauf abzielt, die Gründungskultur an den Hochschulen in der Region Konstanz zu stärken.

Ein Blick hinter die Kulissen des Gründungswettbewerbs

Der Idea Cup gehört zu einem größeren Rahmen von Initiativen, die sich an Studierende, Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs richten. Teilnehmende Hochschulen sind neben der Universität Konstanz auch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die Hochschule Ravensburg-Weingarten und die Zeppelin Universität Friedrichshafen. Über mehrere Runden wurden die Finalistinnen und Finalisten ermittelt, und die Veranstaltung bot Zuschauern die Möglichkeit, die Pitches live zu verfolgen und für ihren Favoriten abzustimmen.

Ein wichtiger Bestandteil der Gründungskultur an den Hochschulen ist das seit 25 Jahren bestehende EXIST-Programm. Dieses wurde ins Leben gerufen, um technologieorientierte und wissensbasierte Ausgründungen aus deutschen Hochschulen zu fördern. EXIST hat maßgeblich zur Etablierung einer unternehmerischen Kultur beigetragen und damit zahlreichen Start-ups den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert.

Durch verschiedene Programme und Fördermöglichkeiten, wie beispielsweise das EXIST-Gründerstipendium, wird die Unterstützung kontinuierlich an die Bedürfnisse junger Gründer angepasst. Auch die Herausforderungen, die durch die Pandemie entstanden sind, wurden aufgegriffen, um speziell KI-Start-ups während der schwierigen Zeiten zu unterstützen. Ein zukunftsweisendes Projekt namens „EXIST-Women“ wurde gerade ins Leben gerufen, um gründungsinteressierte Frauen gezielt zu fördern.