Interaktive Wanderausstellung in Straßburg: Klimaresilienz im Fokus!
Erfahren Sie mehr über die interaktive Wanderausstellung "Industrielle Urbanität und Klimaresilienz" in Straßburg am 31.07.2025.

Interaktive Wanderausstellung in Straßburg: Klimaresilienz im Fokus!
Am 31. Juli 2025 informiert die Universität Freiburg über eine bedeutende Initiative zur Förderung der Klimaanpassung in städtischen Gebieten. Das MobiLab präsentiert eine interaktive Wanderausstellung in Straßburg unter dem Titel „Industrielle Urbanität und Klimaresilienz“. Diese Ausstellung zielt darauf ab, den städtischen und ökologischen Wandel im Oberrheingebiet zu erforschen und dabei die Herausforderungen des Klimawandels zu thematisieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Anpassung an den Klimawandel durch das Modell der industriellen Urbanität, wodurch zukünftige Entwicklungen angestoßen werden sollen.
Das MobiLab legt den Fokus auf verschiedene zentrale Themen. Dazu zählen die lebenden Böden, Governance-Strukturen und die territoriale Resilienz. Angesichts der stetig zunehmenden Herausforderungen wie Überschwemmungen, Entsiegelung, Wasser- und Luftqualitätsprobleme sowie die Notwendigkeit einer besseren Infiltration von Regenwasser, ist es wichtig, innovative Konzepte zu entwickeln. Unter den vorgestellten Konzepten findet sich die Idee der „Schwammstadt“ sowie die Verwendung von „Sponge Pavements“, die beide darauf abzielen, Wasser effektiv zu managen und die Auswirkungen extremer Wetterereignisse zu mindern. Laut eucor-uni.org stehen dabei auch nachhaltige und anpassungsfähige Materialien im Vordergrund.
Interaktive Ausstellungsformate und Aktivitäten
Die Wanderausstellung bietet einen interaktiven Ausstellungsbereich mit verschiedenen Stationen zur Krisenbewältigung. Die Teilnehmer können an Lernspielen zur CO₂-Bilanz teilnehmen und sich mit Klimafresken sowie Open-Source-Tools wie dem Landing Game, dem Climat Inspector und dem Climat Diag vertrautmachen. Die Programmgestaltung ist vielseitig: Am Vormittag sind Treffen mit regionalen Unternehmen geplant, während am Nachmittag Fahrradtouren und mobile Workshops stattfinden. Der Abend ist für Afterworks, Vorträge, Diskussionen und musikalische Darbietungen vorgesehen.
Die Notwendigkeit zur Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels wird auch von Experten hervorgehoben. Laut Informationen auf nachhaltige-zukunftsstadt.de zeigt eine Vielzahl von Extremereignissen, darunter Hitzeperioden, Starkregen und Hochwasser, den dringenden Handlungsbedarf auf. Klimaprojektionen deuten darauf hin, dass solche Wetterereignisse in Zukunft zunehmen werden, was die Diskussion über urbane Resilienz noch dringlicher macht.
Stadtentwicklung und Resilienz
Die konzeptionelle Auseinandersetzung mit urbaner Resilienz umfasst sowohl Stressfaktoren wie den Wandel von Wirtschaftsstrukturen als auch gesellschaftliche Polarisierungen und den demografischen Wandel. Diese Aspekte stellen zusätzliche Herausforderungen an die Stadtentwicklung dar. Um eine resiliente Stadt zu schaffen, müssen die entsprechenden Konzepte und Strategien klar definiert und in der Praxis erprobt werden.
Für spezifische Fragen zur Umsetzung städtischer Resilienzstrategien in Deutschland ist Robert Riechel der Ansprechpartner. Er ist unter der E-Mail-Adresse riechel@difu.de erreichbar.
Diese vielfältigen Ansätze und Aktivitäten durch das MobiLab verdeutlichen, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Einbindung der Bevölkerung in den Dialog über nachhaltige Stadtentwicklung sind. Das Ziel bleibt, die Städte im Oberrheingebiet zukunftssicher zu machen und sie resilient gegenüber dem Klimawandel zu gestalten.