Internationale Talente im Fokus: GAIN-Tagung in Boston begeistert Wissenschaftler!

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Die GAIN-Tagung 2023 in Boston verbindet deutsche Nachwuchsforscher mit internationalen Talenten und stärkt transatlantische Wissenschaftsbeziehungen.

Die GAIN-Tagung 2023 in Boston verbindet deutsche Nachwuchsforscher mit internationalen Talenten und stärkt transatlantische Wissenschaftsbeziehungen.
Die GAIN-Tagung 2023 in Boston verbindet deutsche Nachwuchsforscher mit internationalen Talenten und stärkt transatlantische Wissenschaftsbeziehungen.

Internationale Talente im Fokus: GAIN-Tagung in Boston begeistert Wissenschaftler!

Am 1. September 2025 fand die bedeutende GAIN-Tagung des German Academic International Network in Boston statt. Diese Veranstaltung, die Ende August 2023 über 600 Teilnehmende anzog, fungiert seit 25 Jahren als Forum für den internationalen Dialog über Wissenschaftskarrieren und die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Ziel der Tagung ist es, Nachwuchsforschende mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammenzubringen und sie über Karrierechancen in Deutschland zu informieren. Die GAIN-Tagung gilt als die größte Plattform außerhalb Europas für internationale Wissenschaftskarrieren und bietet Postdocs sowie Early-Career-Wissenschaftler:innen aus Deutschland, die in den USA tätig sind, umfassende Beratungsangebote.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) war mit einer Delegation auf der Tagung vertreten. Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT, stellte das Institut bei einem Netzwerktreffen des Massachusetts Institute of Technology vor. Hesthaven betonte die Notwendigkeit, internationale Talente zu gewinnen und sie langfristig am KIT zu halten. Während einer Abendveranstaltung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hob er das KIT als attraktiven Ort hervor, der über eine vielfältige und inklusive Gemeinschaft verfügt.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit und Herausforderungen

Die aktuelle GAIN-Tagung findet in einem herausfordernden politischen Klima statt, in dem Wissenschaft in den USA zunehmend unter Druck gerät. DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee unterstrich die Bedeutung, Partner in den USA zu unterstützen und die deutsch-amerikanischen Hochschulkooperationen weiter auszubauen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) äußerte Besorgnis über die Repressionen, denen die Wissenschaft in den USA seit Jahresbeginn ausgesetzt ist. Diese Repressionen haben bereits zu Schließungen von Institutionen, Abbrüchen von Projekten und dem Verlust von Arbeitsplätzen geführt. DFG-Präsidentin Katja Becker zeigte sich entsetzt über die Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit und der akademischen Unabhängigkeit, die in den letzten Monaten beobachtet wurden.

Damit setzt sich die GAIN-Tagung aktiv für Wissenschaftsfreiheit, Weltoffenheit und Chancengleichheit ein. Über 25 Workshops wurden angeboten, die Einblicke in Berufungsverfahren, Tenure-Track-Karrieren und die Arbeit in internationalen Organisationen gewährten. Rund 80 deutsche Forschungseinrichtungen und Hochschulen präsentierten bei der sogenannten „Talent Fair“ ihre Karrierechancen und offenen Stellen. Diese Initiative zeigt das Bestreben, die transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen zu stärken und eine engagierte Plattform für internationale Zusammenarbeit zu schaffen.

Die GAIN-Tagung wird gemeinsam von der Humboldt-Stiftung, dem DAAD und der DFG organisiert. GAIN, gegründet im Jahr 2003, unterstützt deutsche Wissenschaftler:innen weltweit und wechselt jährlich zwischen der US-Ost- und Westküste. Die aktuelle Tagung in Boston stellte einmal mehr die Herausforderungen und Chancen für die Wissenschaft dar, wobei die Teilnehmenden und Organisatoren den gemeinsamen Dialog und die Zusammenarbeit fokussierten.