Mannheimer Professor erhält 1,3 Millionen Euro für Forschung!

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Prof. Dr. Matthias Meier von der Uni Mannheim erhält 1,3 Mio. Euro Förderung für Forschung zu makroökonomischen Themen.

Prof. Dr. Matthias Meier von der Uni Mannheim erhält 1,3 Mio. Euro Förderung für Forschung zu makroökonomischen Themen.
Prof. Dr. Matthias Meier von der Uni Mannheim erhält 1,3 Mio. Euro Förderung für Forschung zu makroökonomischen Themen.

Mannheimer Professor erhält 1,3 Millionen Euro für Forschung!

Am 5. August 2025 gab die Universität Mannheim bekannt, dass Prof. Dr. Matthias Meier in die Heisenberg-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen wurde. Diese hochdotierte Förderung beläuft sich auf insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro, die über einen Zeitraum von fünf Jahren vergeben werden. Prof. Meier, der bisher als Juniorprofessor an der Universität tätig war, erhält 840.000 Euro für eine Heisenberg-Professur sowie 440.000 Euro zur Finanzierung eines neuen Forschungsprojekts.

Der Forschungsfokus von Prof. Meier liegt auf makroökonomischen Fluktuationen, Konjunkturzyklen, Krisen und den entsprechenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen. Sein Projekt umfasst drei zentrale Themen: die Untersuchung der Auftragsbücher von Unternehmen als wichtigen Konjunkturfaktor, die Analyse Unternehmensschulden und deren Auswirkungen auf geldpolitische Entscheidungen, sowie die Erforschung der Entscheidungsprozesse innerhalb der Geldpolitik.

Forschungsprojekte im Detail

Die Auftragsbücher von Unternehmen, die verbindlich vereinbarte, aber noch nicht erfüllte Lieferverträge enthalten, spielen eine entscheidende Rolle. Sie haben das Potenzial, wirtschaftliche Abschwünge abzufedern und den politischen Druck auf Lösungsvorschläge zu reduzieren. Darüber hinaus wird in der Untersuchung der Unternehmensschulden ein besonderer Fokus auf die Auswirkungen unterschiedlicher Kreditlaufzeiten gelegt, wobei die Analyse auf Daten der US-amerikanischen Wirtschaft basiert.

Ein weiterer zentraler Aspekt von Prof. Meiers Forschung befasst sich mit der Geldpolitik. Hier wird untersucht, wie geldpolitische Entscheidungen getroffen werden und wer diese lenkt. Insbesondere das Zusammenspiel von „Tauben“, die einen Fokus auf Beschäftigung legen, und „Falken“, die einen Schwerpunkt auf Preisstabilität setzen, wird als Einflussfaktor auf geldpolitische Strategien untersucht.

Das Heisenberg-Programm der DFG

Das Heisenberg-Programm der DFG unterstützt herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich auf eine Professur vorbereiten möchten. Die Förderung bietet nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch die Möglichkeit zur Etablierung von Forschungsprojekten an einem Ort der Wahl. Ein positiver Evaluierungsprozess nach drei Jahren könnte zur Verfestigung der Professur führen. Antragsberechtigt sind Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die habilitiert sind oder habilitationsäquivalente Leistungen erbringen können. Allerdings sind Professor*innen in inländischen Tenure-Track Programmen sowie Inhaber*innen unbefristeter Stellen, die mit W2 oder W3 vergleichbar sind, von der Bewerbung ausgeschlossen.

Das Heisenberg-Programm bietet verschiedene Fördervarianten an, darunter die Heisenberg-Professur, die Heisenberg-Stelle, die Heisenberg-Rotationsstelle und das Heisenberg-Stipendium. Die Antragsteller haben die Möglichkeit, zwischen diesen Varianten zu wählen und sie während der fünfjährigen Förderung zu kombinieren.

Alle relevanten Informationen, Formulare und Merkblätter, die für die Antragstellung benötigt werden, sind auf der Website der DFG verfügbar. Die DFG stellt sicher, dass die Antragstellenden über alle notwendigen Vordrucke verfügen, um ihre Anträge erfolgreich einzureichen. Zudem sind spezifische Leitfäden und Merkblätter zu den Anforderungen der Antragstellung bereitgestellt. Weitere Details können unter DFG – Formulare und Merkblätter abgerufen werden.