Studierende aufgepasst: Gelder für bessere Lehre jetzt beantragen!

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Am 23.04.2025 startet die Pädagogische Hochschule Heidelberg das Verfahren zur Beantragung von Qualitätssicherungsmitteln für das Wintersemester 2025/2026. Studierende können bis zum 10. Mai Anträge einreichen.

Am 23.04.2025 startet die Pädagogische Hochschule Heidelberg das Verfahren zur Beantragung von Qualitätssicherungsmitteln für das Wintersemester 2025/2026. Studierende können bis zum 10. Mai Anträge einreichen.
Am 23.04.2025 startet die Pädagogische Hochschule Heidelberg das Verfahren zur Beantragung von Qualitätssicherungsmitteln für das Wintersemester 2025/2026. Studierende können bis zum 10. Mai Anträge einreichen.

Studierende aufgepasst: Gelder für bessere Lehre jetzt beantragen!

Am 23. April 2025 hat das Studierendenparlament der Pädagogischen Hochschule Heidelberg offiziell das Verfahren zur Einreichung von Vorschlägen für die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel (QSM) für das Wintersemester 2025/2026 eröffnet. Ab sofort sind alle Studierenden aufgefordert, Anträge zu stellen, die zur Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre dienen. Diese Initiative spiegelt die fortwährenden Bemühungen wider, die akademische Ausbildung an der Hochschule zu optimieren und den Studienalltag der Studierenden zu unterstützen.

Anträge, die Lehraufträge beinhalten, müssen von der jeweiligen zuständigen Lehrperson eingereicht werden. Die bereitgestellten Mittel werden gleichmäßig auf die drei Fakultäten sowie die Zentralen Einrichtungen verteilt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nur those Anträge berücksichtigt werden, die den Bewilligungszeitraum vom 1. Oktober 2025 bis zum 31. März 2026 betreffen. Anträge müssen bis spätestens 10. Mai 2025 per E-Mail beim Studierendenparlament eingehen; dabei ist das Antragsformular zu verwenden.

Verteilung und Verwendung der Qualitätssicherungsmittel

Die Verteilung der Qualitätssicherungsmittel erfolgt gemäß einer Regelung, die im Zusammenhang mit der Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren am 31. Dezember 2011 in Kraft trat. Seitdem erhält jede Hochschule, darunter die Pädagogische Hochschule Heidelberg, jährlich 280 Euro pro Studierendem aus Landesmitteln. Diese Mittel werden in zwei Hauptzeiträume aufgeteilt: vom 1. Januar bis 30. September und vom 1. Oktober bis 31. Dezember.

Für das Wintersemester werden die Mittel aus dem Kassenanschlag des zweiten Zeitraums und einem Drittel des ersten Zeitraums verwendet. Die Mittelvergabe wird von den Fakultäten organisiert, wobei die Fakultätsvorstände entscheiden, wie sie die zugewiesenen Mittel verwalten. Dezentrale Qualitätssicherungskommissionen überprüfen die Anträge und geben Empfehlungen für die Finanzierung ab. Dabei muss die Verausgabung der Qualitätssicherungsmittel von den Studierenden genehmigt werden.

Wachsender Einfluss des Bundes auf die Hochschulfinanzierung

In einem breiteren Kontext hat sich die Finanzierungsstruktur der Hochschulen in Deutschland im Lauf der Jahre verändert. Laut der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) stammen fast 90 Prozent der Mittel für Hochschulen aus der öffentlichen Hand: etwa 75 Prozent von den Ländern und 15 Prozent vom Bund, meist für Forschungsprojekte. Diese Abhängigkeit der Hochschulen von staatlichen Mitteln stellt jedoch eine Herausforderung dar, da viele Länder Schwierigkeiten haben, eine ausreichende Grundfinanzierung zu gewährleisten.

Das 2007 ins Leben gerufene Hochschulpakt soll den wachsenden Anforderungen an Hochschulstudien gerecht werden. Zusätzlich wurde eine Grundgesetzänderung im Jahr 2015 verabschiedet, die dem Bund erweiterte Mitfinanzierungsrechte einräumt, was auch die Finanzierung der Lehre betrifft. Die HRK fordert daher eine grundlegende Reform der Hochschulfinanzierung, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen staatlicher und privater Finanzierung zu schaffen.

Die aktuellen Ausschreibungen für Qualitätssicherungsmittel an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sind nicht nur ein Zeichen für das Engagement der Studierenden und Lehrenden, sondern auch Teil eines größeren Trends in der Hochschulbildung, der auf Qualität und Relevanz abzielt. Dies trägt zur Erhöhung der Attraktivität der Hochschulbildung in Deutschland bei und fördert einen nachhaltigen, zukunftsorientierten Bildungsmarkt.