Vielfalt in Schulen: Ringvorlesung zur inklusiven Bildung startet!

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Die Universität Passau lädt am 6. Mai zur Ringvorlesung über Vielfalt und Inklusion in Bildungskontexten ein.

Die Universität Passau lädt am 6. Mai zur Ringvorlesung über Vielfalt und Inklusion in Bildungskontexten ein.
Die Universität Passau lädt am 6. Mai zur Ringvorlesung über Vielfalt und Inklusion in Bildungskontexten ein.

Vielfalt in Schulen: Ringvorlesung zur inklusiven Bildung startet!

Die Universität Passau steht im Mittelpunkt eines bedeutenden Bildungsereignisses: Am 6. Mai 2025 findet von 16 bis 18 Uhr eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Vielfalt und Inklusion in Bildungskontexten“ statt. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF) organisiert und adressiert zentrale Themen der heutigen Bildungslandschaft, die durch zunehmende Heterogenität geprägt ist. Dies berichtet die Universität Passau in einer aktuellen Mitteilung.

Die Ringvorlesung befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Inklusion, darunter Heterogenität in Erziehungsprozessen, inklusive Bildungsräume sowie Menschenrechtsfragen. Der Vortrag von Prof. Dr. Axinja Hachfeld wird die Herausforderungen ansprechen, die sich aus der Vielfalt der Lernenden ergeben. Zentrales Ziel des ZLF ist es, Inklusion nachhaltig in der Lehrkräftebildung zu verankern.

Herausforderungen der Heterogenität

In der Gesellschaft ist ein deutlicher Wandel spürbar, der sich auch auf die Schullandschaft auswirkt. Schulen haben den Auftrag, allen Schülerinnen und Schülern das gleiche Recht auf Bildung zu gewährleisten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen Lehrerinnen und Lehrer im Studium die notwendigen Fachkenntnisse erwerben, um mit der Heterogenität ihrer Klassen umzugehen. Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) zielt darauf ab, Studierende praxisorientiert auf diese Herausforderungen vorzubereiten.

Der Begriff Heterogenität umfasst dabei eine Vielzahl an Dimensionen, einschließlich sozialer und nationaler Herkunft, Religion, Kultur, Gesundheit, Geschlecht und sexueller Identität. Inklusive Bildung, die das Ideal des gemeinsamen Lernens aller Kinder verfolgt, ist somit eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Politische Forderungen nach Inklusion haben einen Paradigmenwechsel angestoßen, der die Ausbildung von Lehrkräften nachhaltig beeinflusst.

Praxisnahe Ausbildung für Lehrkräfte

Die Lehramtsstudierenden sollen durch angepasste Lehrpläne und praktische Übungen auf diesen Paradigmenwechsel vorbereitet werden. So wurden Ausbildungscurricula umstrukturiert und neue Lehr-Lern-Formate entwickelt. Wichtig ist die Wertschätzung für alle Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen von QLB-Projekten gefördert wird.

Ein Beispiel für innovative Ansätze ist das Projekt „Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer-/innenausbildung“ (DoProfiL), das auf die Neustrukturierung der Lehrkräftebildung abzielt. Zudem entstehen hochschulübergreifende Netzwerke, um den Austausch über Heterogenität und Inklusion zu stärken. Der „Innovation Hub Inklusion“, hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt an der Universität zu Köln, fördert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen.

Am 6. Mai sind alle interessierten Gasthörer sowie Lehrkräfte aller Schularten herzlich eingeladen, an der Ringvorlesung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und Informationen über das detaillierte Programm sind auf der ZLF-Webseite verfügbar. Ziel ist es, die Bedeutung von Inklusion und Vielfalt im Bildungssystem zu thematisieren und Lösungen zu erarbeiten.