Am 6. Mai 2025 ist der Startschuss für die Wanderausstellung der Berlin University Alliance gefallen, die die Erfolge, Ziele und Zukunftsvisionen des Exzellenzverbunds präsentiert. Diese Ausstellung ist die vierte und vorerst letzte Station an der Technischen Universität Berlin und wird bis zum 21. Mai 2025 in den Universitätsbibliotheken der TU Berlin und der UdK Berlin, Fasanenstraße 88, 10623 Berlin, im hinteren Lichthof gezeigt. Vor allem werden die Strukturen, Projekte und die strategische Ausrichtung der Berlin University Alliance beleuchtet, die 2019 ins Leben gerufen wurde, um die Forschungslandschaft in Berlin zu stärken und zu internationalisieren. Diese Initiative wurde von tu.berlin ins Leben gerufen.

Die Berlin University Alliance, die im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert wird, umfasst vier bedeutende Institutionen: die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Diese Partnerschaft wurde ins Leben gerufen, um interdisziplinäre Forschungsvorhaben zu fördern, die über fünf Millionen Euro jährlich an Fördergeldern erhalten können. Die Projekte, die beispielhaft vorgestellt werden, betonen die Vielfalt, Kooperation und Zukunftsorientierung der Wissenschaft in Berlin, und legen besonderen Wert auf die sieben Exzellenzcluster, die sich aus der wissenschaftlichen Exzellenz ergeben.

Die Exzellenzstrategie: Ein Wettbewerbsvorteil für deutsche Universitäten

Die Exzellenzstrategie, die 2016 von Bund und Ländern ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die deutschen Universitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken. Sie folgt auf die Exzellenzinitiative von 2007 bis 2017, die bereits zu herausragenden Forschungsleistungen und internationaler Vernetzung geführt hat. Mit der neuen Strategie wird die Sichtbarkeit des deutschen Wissenschaftsstandorts erhöht und die universitäre Forschung in einer Vielzahl von Disziplinen gefördert. Diese Initiative bietet jährlich bis zu 539 Millionen Euro, die auf bis zu 70 Exzellenzcluster verteilt werden.

Die Berlin University Alliance ist Teil dieser groß angelegten Strategie, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und internationale Spitzenleistungen in der Forschung hervorhebt. Über die Jahre hinweg wurden insgesamt 57 Exzellenzcluster gefördert, was ein Indiz für die intensive Vernetzung und Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen ist. Zudem können durch diese Strategie Nachwuchswissenschaftler ausgebildet und internationale Spitzenkräfte rekrutiert werden, was wiederum dem deutschen Wissenschaftssystem zugutekommt.

Ausblick auf die Zukunft

Die Ausstellung an der TU Berlin dient nicht nur der Präsentation vergangener Erfolge, sondern soll auch zukünftige Perspektiven aufzeigen. Der Antragstitel „Crossing Boundaries toward an Integrated Research Environment“ unterstreicht den interdisziplinären Ansatz der Zusammenarbeit. Die nächste Evaluierungsrunde, die die zukünftige Förderung bestimmen wird, beginnt im August 2024 mit der Frist zur Einreichung der Vollanträge für die Exzellenzcluster.

Mit einer Förderhöhe von jährlich bis zu zehn Millionen Euro und einer möglichen Verlängerung um weitere sieben Jahre ist die Berlin University Alliance gut aufgestellt, um auch in der nächsten Förderperiode eine bedeutende Rolle in der deutschen und internationalen Wissenschaftslandschaft zu spielen. Diese Entwicklung wird von den Förderern – dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin – entscheidend unterstützt, was wiederum das Engagement der beteiligten Institutionen bekräftigt und die Forschung in Berlin weiter vorantreibt.