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In der lebendigen akademischen Landschaft Deutschlands gibt es einen neuen Meilenstein: Simon Lewis, der seit 2020 eine Tenure-Track-Professur für Kulturgeschichte Mittel und Osteuropas an der Universität Bremen innehat, wurde nun in eine reguläre Professur berufen. Diese Entscheidung sei das Resultat seiner herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre, die sich auf die schriftlichen und visuellen Kulturen Ostmitteleuropas konzentrieren, insbesondere auf Belarus, Polen, Russland und die Ukraine. Lewis’ Schwerpunkte in Gedächtnisforschung, Postkolonialismus und Protestkulturen haben ihm einen respektablen Platz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erarbeitet. uni-bremen.de berichtet, dass die Überführung seiner Professur in eine reguläre Position nicht nur seine akademische Laufbahn befördert, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, die Lehre im Bereich der Mittel- und Osteuropaforschung weiter zu vertiefen.

Nach seinem Studium der Russischen Sprache und Linguistik an der Universität Oxford sowie einem Masterstudium im Bereich „Culture, Media and Society“ an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau erlangte Lewis 2015 seine Promotion im Fach Slavische Studien an der University of Cambridge. Seine wichtigsten Stationen vor dem Wechsel nach Bremen waren Postdoktoranden-Positionen an der Freien Universität Berlin und der Universität Potsdam. Diese Erfahrungen werden zweifelsfrei seiner Lehrtätigkeit an der Universität Bremen zugutekommen.

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Studienangebote im Bereich Kulturgeschichte

Das große Interesse an Geburt und Wachstum von Studiengängen zur Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas zeigt sich auch an anderen Hochschulen. Ein Beispiel ist der Masterstudiengang, der einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss mit 180 ECTS-Credits voraussetzt. Interessierte müssen nachweisen, dass sie Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von 30 ECTS-Credits mit Mittel- oder Osteuropabezug erbracht haben. Diese Studienrichtung umfasst relevante Fachrichtungen wie slavische Philologie und Sozialwissenschaften mit Osteuropabezug, was das Feld für eine breite Palette von Studierenden öffnet europa-uni.de.

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Die Anforderungen an Studierende, die sich für solche Programme interessieren, sind klar umrissen. Ein Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse wird für Bewerber mit nicht-deutscher Muttersprache gefordert, während Grundkenntnisse des Polnischen oder Russischen auf B1-Niveau des GER erforderlich sind. Dies unterstreicht die Bedeutung von Sprachkompetenz in diesen Studiengängen, um die interkulturelle Kommunikation und den Austausch zu fördern.

Die dynamische Forschungs- und Studienlandschaft

Ein interdisziplinärer Ansatz wird im Masterstudiengang „Osteuropäische Kulturstudien“ an der Universität Potsdam verfolgt, geleitet von der Direktorin des Instituts für Mittel- und Osteuropäische Interkulturelle Studien, Prof. Dr. hab. Joanna Getka. Neben der slawistischen Literatur- und Kulturwissenschaft umfasst der Studiengang auch geschichtswissenschaftliche Elemente sowie kulturwissenschaftliche Jüdische Studien. Die Studierenden haben nicht nur die Möglichkeit, vertiefte Kenntnisse über Kultur und Geschichte Polens und Russlands zu erlangen, sondern auch transkulturelle Perspektiven zu entwickeln uni-potsdam.de.

Im Rahmen dieser Programme wird Wert auf Selbstständigkeit und Kreativität gelegt, insbesondere durch Projektarbeit in Kooperation mit Kulturinstitutionen. Solche Ansätze bereiten die Studierenden optimal auf eine berufliche Laufbahn in Bereichen wie Medien, Kulturmanagement und im Bildungssektor vor. Zudem besteht die Möglichkeit zur Promotion in einem der beteiligten Fächer, was den akademischen Werdegang weiter fördern kann.

Die Entwicklungen sowohl an der Universität Bremen als auch an anderen Hochschulen beispielsweise in Potsdam und Frankfurt zeigen, wie dynamisch und vielfältig die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas derzeit sind. Simon Lewis‘ neue Professur wird sicherlich dazu beitragen, diesen Bereich noch weiter zu beleben und zu bereichern.