Der 15. Kongress des Dachverbands Deutschsprachiger Psychosenpsychotherapie (DDPP) findet vom 9. bis 11. Mai 2025 in Berlin statt. Unter dem Leitthema „Sicherheit oder Risiko – Psychosenpsychotherapie in einer zunehmend verunsicherten Welt“ versammelt die Veranstaltung Fachleute aus unterschiedlichen psychotherapeutischen Schulen, Angehörige und Betroffene, um aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Psychosenpsychotherapie zu diskutieren. Prof. Dr. Moritz Petzold, ein Vorstandsmitglied des DDPP, sowie seine Vorstandskolleginnen, spielen eine zentrale Rolle in der Organisation des Kongresses. Die Teilnahme an diesem Kongress verspricht zunächst spannende Einblicke und wertvolle Impulse für alle Teilnehmenden.
Das Augenmerk liegt besonders auf Therapieansätzen, die individuelle Möglichkeiten ausloten, und nicht nur auf Sicherheit setzen, wie die Veranstaltungsankündigung hervorhebt. Ziel ist es, (Selbst)Vertrauen und Stabilität für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu fördern, indem diese bei Lebensrisiken und im Beziehungsaufbau begleitet werden. Die Bedeutung einer positiven Beziehungskultur wird somit besonders hervorgehoben, was für Menschen mit Psychosen von entscheidender Relevanz ist.
Seminare und Podiumsdiskussionen
Die Kongressteilnehmer haben die Möglichkeit, an drei kasuistisch-technischen Fallseminaren teilzunehmen, die von Prof. Dr. Moritz Petzold und Dr. Anna-Lena Bröcker von der Charité geleitet werden. Diese Seminare richten sich an Psychotherapeut:innen, in Ausbildung befindliche Psychotherapeut:innen, Psychologiestudierende, Betroffene sowie deren Angehörige. Die Referenten des Kongresses sind hochkarätig, darunter Dr. Kirsten Kappert-Gonther (MdB, Bremen/Berlin), Lic.phil. Simon Mettler (Winterthur) und Dr. Thomas Götz (Berlin), um nur einige zu nennen.
Ein besonderes Highlight des Kongresses wird eine Podiumsdiskussion am letzten Tag sein. Nach einer Fallvorstellung werden Experten wie Dr. Tomislav Majić, Leiter der AG Psychotrope Substanzen der Charité Berlin, Gwen Schulz als Genesungsbegleiterin und Dr. Valentin Bachmann von der Forensisch-Therapeutischen Ambulanz der Charité Berlin die Gelegenheit haben, über die präsentierten Themen zu diskutieren. Angesprochen werden soll hierbei auch die Rolle der Polizei in Zusammenhang mit Psychosen.
Veranstaltungsort und Anmeldemöglichkeiten
Die Veranstaltung wird in der Alten Nervenklinik der Charité auf dem Campus Mitte ausgerichtet. Interessierte haben die Möglichkeit, sich schon jetzt auf der offiziellen Kongresswebsite unter ddpp.eu für die Teilnahme anzumelden.
Der Kongress stellt einen wichtigen Schritt zur Förderung des Dialogs zwischen Fachleuten und Betroffenen dar. Nach einer erfolgreichen Planung und Umsetzung, die rund 10 Monate in Anspruch nahm, sind die Organisatoren optimistisch, dass der 15. DDPP Kongress zu positiven Erfahrungen und wertvollen Begegnungen führen wird, wie deutscher-psychotherapie-kongress.de erwartet.