KI-Monat 2025: Digitale Werkstatt für Lehrende im Fokus!
Im Mai 2025 veranstaltet die BTU Cottbus-Welt den KI-Monat mit wöchentlichen Online-Events zu Künstlicher Intelligenz für Lehrende.

KI-Monat 2025: Digitale Werkstatt für Lehrende im Fokus!
Am 7. Mai 2025 startet an der BTU Cottbus-Senftenberg der KI-Monat, eine Kooperation zwischen dem Multimediazentrum/IKMZ und dem Projekt KI@MINT. Ziel dieser Initiative ist es, Möglichkeiten und Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) näher zu beleuchten und die Hochschullehre zukunftsfähig zu gestalten. Im Rahmen von wöchentlichen Veranstaltungen, die jeden Donnerstag von 10:50 bis 11:10 Uhr online via Webex stattfinden, können Interessierte ihre Kenntnisse über KI erweitern und sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen.
Die Veranstaltungen beginnen am 8. Mai 2025 mit dem Thema „BTU.HAWKI – Zugang zu generativer Künstlicher Intelligenz (KI) an der BTU“. Weitere Termine sind der 15. Mai 2025, an dem eine studentische Perspektive auf KI in einem Interview behandelt wird, sowie der 22. Mai 2025, bei dem eine Forschungsnotiz zur KI-gestützten Erstellung eines Knowledge Graphen präsentiert wird.
Kreative Perspektiven auf KI im Arbeitsalltag
Ab dem 27. Mai 2025 folgt die „KI-Werkstatt für den Arbeitsalltag“, die dienstags von 10:00 bis 11:30 Uhr stattfindet. Diese Werkstatt bietet Themen wie den Einsatz von KI-Textgeneratoren wie ChatGPT an, die Unterstützung durch KI im Büroalltag sowie die Nutzung von KI im Lehrkontext. Zusätzlich wird ein Open Space eingerichtet, der Raum für Anwendungshinweise zu KI-Anwendungen bietet. Die Zielgruppe sind Hochschullehrende, die hier die Gelegenheit haben, sich über aktuelle Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von KI auszutauschen.
Laut der Universität Kiel gewinnen KI-basierte Technologien in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Systeme wie ChatGPT stellen sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Lehrenden dar. Um von diesen Technologien zu profitieren, sollten Hochschullehrende die Möglichkeiten und Risiken kritisch reflektieren und deren Anwendung im Unterricht erproben. Es ist entscheidend, dass die Nutzung von KI-Anwendungen in Prüfungen transparent kommuniziert wird, da nicht genehmigte Anwendungen als unzulässiges Hilfsmittel gelten und im schlimmsten Fall als Täuschungsversuch eingestuft werden können. Studierende sind verpflichtet, alle genutzten Hilfsmittel gemäß § 10 Abs. 6 PVO anzugeben.
Kollaboration und Austausch über KI
Die Prüfungsform ist in den jeweiligen Fachprüfungsordnungen festgelegt, und Lehrende können unter Umständen Prüfungsfragen anpassen, um der Nutzung von KI Rechnung zu tragen. Allerdings ist zu beachten, dass aktuelle KI-Anwendungen nicht fehlerfrei sind und oft Probleme haben, zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden. Zudem greifen diese Systeme häufig auf veraltete Datenbanken zu, sodass wissenschaftliche Genauigkeit nicht immer gewährleistet ist.
Des Weiteren wurde im Sommer 2023 eine Fokusgruppe mit dem Namen „Generative KI“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gegründet. Diese Gruppe, bestehend aus Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden, widmet sich der interdisziplinären Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von KI auf Lehre und Forschung sowie der Diskussion relevanter rechtlicher und ethischer Fragestellungen.
Insgesamt bietet der KI-Monat an der BTU Cottbus-Senftenberg sowohl eine spannende Plattform für Wissensvermittlung als auch einen Raum für Austausch und Vernetzung unter Lehrenden. Die Einladung zur Teilnahme ist offen und wird von allen Beteiligten gerne angenommen.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten: BTU, Universität Kiel.