Der zweite Jugend forscht Regionalwettbewerb fand am 19. Februar an der Constructor University in Bremen statt. Über 100 junge Wissenschaftler*innen aus Schulen in Bremen Nord präsentierten ihre innovativen Projekte und zeigten ein beeindruckendes Engagement für die Forschung. Diese Veranstaltung wurde in Partnerschaft mit der KUKA Assembly & Test GmbH sowie Jugend forscht organisiert, um den begeisterten Nachwuchsforschern eine Plattform zu bieten.
Bei diesem Wettbewerb wurden insgesamt sieben Kategorien in zwei Altersgruppen ausgezeichnet: die Kategorien Jugend forscht und Schüler experimentieren. Besondere Anerkennung erhielten alle Gewinner*innen, die sich damit für den Landeswettbewerb qualifizierten. Gabriele Breuer, die Wettbewerbsleiterin, unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs nicht nur für die Förderung der Talente, sondern auch für die Region insgesamt.
Vielfältige Themenbereiche
Die 49 Teams, die am Wettbewerb teilnahmen, präsentierten Projekte zu spannenden Themen wie Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Technik. Besonders die Schulband „Die Bergboys“ vom Gymnasium Vegesack sorgte mit ihrer Eröffnung für einen festlichen Rahmen der Veranstaltung.
Ein Highlight war die Auszeichnung von Talea Karachous von der Grundschule Borchshöhe, die in der Kategorie Chemie für ihre Untersuchung über Lebensmittelfarben den ersten Platz belegte. Raphael Höhn von der Oberschule In den Sandwehen wurde in der Kategorie Technik für seine App „PhoBi“ ausgezeichnet. Diese Projekte verdeutlichten, dass Umwelt, Nachhaltigkeit und Technologie zentrale Themen des Wettbewerbs darstellen, die die jungen Forscher*innen nachhaltig beschäftigen.
Förderung junger Talente
Die Bedeutung solcher Veranstaltungen wird auch von Renate Raschen, Referentin für Wettbewerbe beim Senator für Kinder und Bildung, und René Wells von der Constructor University hervorgehoben. Beide betonen die Wichtigkeit der Begegnungen zwischen Schüler*innen und professionellen Forschenden. Diese Kontakte fördern nicht nur das wissenschaftliche Interesse, sondern auch die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden.
Die Preisverleihung wurde mit großer Vorfreude erwartet, denn die Gewinner*innen erhielten Geldpreise zwischen 45 und 75 Euro sowie Sonderpreise. Constructor University und KUKA stellten umfangreiche Ressourcen für die Organisation des Wettbewerbs zur Verfügung, was zum Erfolg der Veranstaltung beitrug. Für weitere Informationen zu den Projekten und Ergebnissen können Interessierte die Seiten jufo-bremen.de und jugend-forscht.de besuchen.