Die Leuphana Universität Lüneburg lädt zum Netzwerktreffen der Liberal Arts and Sciences (LAS) ein, das am 17. April 2026 stattfindet. Mit gesammelten Erfahrungen seit dem Start des College-Modells im Jahr 2007 und der Einführung des Studiengangs Individuale im Jahr 2012, hat die Leuphana die längste Expertise in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum. Dieses Treffen folgt einem ersten Austausch, der vor anderthalb Jahren in Freiburg stattfand, und zielt darauf ab, die Programme zu vernetzen, die Öffentlichkeitsarbeit zu stärken und Erfahrungswerte auszutauschen. Weitere Informationen über das Event sind auf der Website der Leuphana Universität zu finden, die von dem Förderprogramm „Pro Niedersachsen“ unterstützt wird.
Liberal Arts and Sciences bieten eine interdisziplinäre Ausbildung, die nicht nur in den Geistes-, sondern auch in den Natur- und Sozialwissenschaften verwurzelt ist. „Wie macht man ein gutes Geschäft“ wenn es darum geht, die Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen? Die Antwort darauf könnte in einem LAS-Studium liegen. Hier werden Kompetenzen gefördert, die in der heutigen Zeit besonders wertvoll sind: kritisches Denken, Urteilsfähigkeit und Selbstständigkeit, um nur einige zu nennen. AbsoventInnen dieser Studiengänge finden sich häufig in einflussreichen Positionen in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft wieder.
Vielfältige Studienangebote
Für Interessierte gibt es in Deutschland mittlerweile eine Vielzahl an LAS-Programmen. So entstanden beispielsweise in Gießen, Hamburg und Nürnberg in den letzten Jahren neue Studiengänge. Die Studierenden können aus über 100 Bachelor- und 150 Master-Studiengängen wählen, die Themen aus den Humanities, Natur- und Sozialwissenschaften abdecken. Von Sprache und Kultur über Biologie bis hin zu Politik findet sich hier für jeden etwas. Der interdisziplinäre Charakter ermöglicht es den Studierenden, ihr Wissen zu erweitern und komplexe gesellschaftliche Probleme zu lösen.
Beispiele für solche innovativen Programme sind der Online Bachelor-Abschluss in Astronomie und das Angebot der School of Transborder Studies, die sich mit sozialen und kulturellen Dynamiken im Grenzraum zwischen den USA und Mexiko beschäftigt. Viele dieser Programme legen Wert auf praktische Projekterfahrung, Diskussionen in kleinen Gruppen und interaktive Seminare, um die Qualität der Lehre zu optimieren.
Wichtige Veranstaltungen und zukünftige Entwicklungen
Das bevorstehende Netzwerktreffen wird eine wichtige Plattform bieten, um über die Weiterentwicklung von Lehrformaten und den Austausch von Erfahrungen zu sprechen. Zudem wird am 17. April 2026 der erste gemeinsame Open Day für die deutschen LAS-Programme stattfinden. An diesem Tag werden mehrere Hochschulen vertreten sein, darunter die Leuphana Universität, die Universität Freiburg und die Technische Universität Nürnberg. Alle Programme werden online zugänglich sein.
Den Studierenden von morgen soll durch diese intensiven Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten die aktive gesellschaftliche Teilnahme erleichtert werden. Mit einem klaren Fokus auf interdisziplinäres Lernen sind die LAS-Programme ein zukunftsweisendes Modell in der Hochschulbildung.