Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Ab heute, dem 1. April 2026, startet an der Universität Greifswald ein bemerkenswerter Schritt in die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Die beiden Verbundforschungsprojekte „BehAIve“ und „PIRATE“ werden im Rahmen der Exzellenzförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Diese Projekte nutzen moderne Methoden und künstliche Intelligenz (KI), um drängende gesundheitliche Herausforderungen anzugehen und die Patientenversorgung zu revolutionieren.

Das auf den Erhalt der selbstbestimmten Lebensqualität älterer Menschen fokussierte Projekt „BehAIve“ wird von Prof. Dr. Kristina Yordanova geleitet. Hier liegt das Augenmerk auf der Entwicklung intelligenter Systeme, die älteren Menschen im häuslichen Umfeld unter die Arme greifen. Die Forscher kombinieren hybride KI-Methoden zur sensorbasierten Erfassung von Daten und zur Fehlererkennung, unterstützen durch sprachgesteuerte Erinnerungen und visuelle Hinweise. Dadurch wird nicht nur eine altersgerechte Versorgung gefördert, sondern auch auf den demografischen Wandel, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, reagiert.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Fokus auf moderne Risikoeinschätzung

Das zweite Projekt, „PIRATE“, widmet sich der Verbesserung der Prävention von Hirnblutungen, einem Thema, das vor allem ältere Menschen betrifft. Geleitet von Prof. Dr. Susanne Schnell, zielt dieses Projekt darauf ab, ein personalisiertes Risikoabschätzungs-Softwareprototypen zu entwickeln. Die Nutzung von MRT-Bildgebungsdaten sowie patientenspezifischen Informationen ermöglicht es, individuelle Risikoprofile zu erstellen. Dadurch sollen Über- und Unterbehandlungen vermieden und schwerwiegende Folgeschäden minimiert werden.

In-article Werbung
In-article Werbung

Beide Projekte sind nicht nur lokal von Bedeutung, sondern Teil eines größeren europäischen Ansatzes, der KI als Schlüsseltechnologie im Gesundheitswesen begreift. Künstliche Intelligenz hat sich mittlerweile von einem Konzept zu einer tragenden Säule der Gesundheitsversorgung entwickelt, die die Effizienz, Zugänglichkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verbessern kann. Beispielsweise zeigen KI-Anwendungen bereits Erfolge in der Früherkennung von Sepsis oder in der Optimierung von Diagnoseverfahren wie der Mammografie.

KI als Zukunftstrend im Gesundheitswesen

Den Herausforderungen, die mit der Integration von KI in die Gesundheitsversorgung verbunden sind, wird nun auf europäischer Ebene begegnet. Die bevorstehende europäische KI-Verordnung, die am 1. August 2024 in Kraft treten wird, ergänzt die Regulierungen und stellt sicher, dass hochriskante KI-gestützte Systeme strengen Standards für Risikominderung, Datenqualität und menschliche Aufsicht genügen müssen. Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) ermöglicht es zudem, elektronische Gesundheitsdaten für Forschung und Innovation zielführend zu nutzen.

Mit den Projekten „BehAIve“ und „PIRATE“ an der Universität Greifswald wird nicht nur die Forschungslandschaft im Bereich intelligenter Unterstützungssysteme für Senioren gestärkt, sondern es wird auch ein weiteres Kapitel zur Verbesserung der Patientenversorgung aufgeschlagen. Die Initiativen laufen im Kontext des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und steigern die Patientensicherheit, während gleichzeitig die Kosten im Gesundheitssystem gesenkt werden.

Die Welt der Medizin steht vor einer spannenden Transformation, in der KI eine immer zentralere Rolle spielen wird. Das Ganze geht Hand in Hand mit der Notwendigkeit, Vertrauen in neue Technologien zu schaffen und die Integration in klinische Arbeitsabläufe zu fördern, wie die EU-Initiativen und die Berichte über KI in der Medizin eindrucksvoll dokumentieren.