Die digitale Transformation im Schulsport nimmt zunehmend Gestalt an, was die Abschlussveranstaltung des Kompetenznetzwerks ComeSport Ende Februar 2026 eindrucksvoll unter Beweis stellte. Am 5. und 6. Februar trafen sich in Bergisch Gladbach Vertreter*innen von Hochschulen, Praxispartner*innen und Akteur*innen der Lehrer*innenbildung, um die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit zu präsentieren und über zukünftige Kooperationsstrukturen nachzudenken. Die Projektleiterin Dr. Julia Mierau unterstrich den Fokus auf eine langfristige und qualitätsgesicherte Verankerung digitaler Innovationen im Sportunterricht.

Folgerichtig zielt das ComeSport-Netzwerk darauf ab, digitale Lehr- und Lernprozesse im Sportunterricht systematisch weiterzuentwickeln. Beteiligt an diesem ambitionierten Vorhaben sind 11 Universitäten aus vier Bundesländern, die sich in fünf Community Networks zusammengetan haben. Während der Abschlussveranstaltung wurden strukturierte Fortbildungsbausteine und digitale Materialien vorgestellt, die auf den praxisnahen und wissenschaftlich fundierten Fortbildungskonzepten basieren, die im Rahmen des Projekts entwickelt und erprobt wurden.

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Die Schwerpunkte der Fortbildung

Verschiedene Themenbereich wurden umfassend thematisiert, darunter technische Tools, mediendidaktische Fragestellungen sowie Diversität und Körperbilder im Sportunterricht. Ein zentrales Anliegen war es, die Akzeptanz und Implementierung der Angebote sicherzustellen. Praktische Rückmeldungen aus der Schulpraxis flossen kontinuierlich in die Entwicklung der Angebote ein. Prof. Dr. Kleinert hob hervor, wie wichtig es sei, die Arbeit von ComeSport fortzuführen, besonders unter Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern.

  • Entwicklung digital-orientierter Fort- und Weiterbildungsangebote.
  • Technische Tools und mediendidaktische Fragestellungen.
  • Themen der Diversität und Körperbilder im Sportunterricht.

Apropos Fortbildung: Das ComeSport-Netzwerk ist Teil der BMBF-Förderlinie „Kompetenzzentrum für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung in musisch-kreativen Fächern und Sport“. Dieses Netzwerk besteht aus rund 200 länderübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die gezielt die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung vorantreiben.

Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die nachhaltige Zugänglichkeit der entwickelten Materialien nach dem Ende des Projekts. Alle Fortbildungsmodule und Bausteine sollen auf offenen Plattformen veröffentlicht werden, sodass sie Lehrkräften und Akteur*innen der Aus- und Fortbildung kostenfrei zur Verfügung stehen. Dies wird durch den kooperativen Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Standards unterstützt, die den Fortbildungsprozess leiten.

Insgesamt belegt die Bilanz von ComeSport, dass der Boden für digitale Medien im Sportunterricht bestens bestellt ist. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis wird in Zukunft weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um eine erfolgreiche Implementierung und Anwendung der Erkenntnisse im Schulalltag zu gewährleisten. Es bleibt abzuwarten, wie die schulische Landschaft von diesen digitalen Innovationen profitieren wird.