Ein aufregendes Projekt nimmt Gestalt an! Fünf Institute der Deutschen Sporthochschule Köln und internationale Partner haben die Weichen für das neue Programm „COSMOS“ gestellt. Am Anfang Februar 2026 fand das Auftakttreffen an der Sporthochschule Köln statt, um einen integrierten, zweijährigen internationalen Masterstudiengang in Community Sport and Movement for Social Transformation zu entwickeln. Unter dem Motto „Gemeinsam Dinge bewegen“ werden Kurse angeboten, die Studium und soziale Praxis miteinander verknüpfen.

Das endgültige Ziel ist klar: Der Masterstudiengang soll Antworten auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen geben, wie Teilhabe und Diversität zu fördern sowie soziale Ungleichheiten zu verringern. COSMOS ist ein überaus wichtiger Schritt in der Bildung, denn der Studiengang wird sowohl wissenschaftlich fundierte als auch praxisorientierte Inhalte bieten. Diese Herangehensweise soll dazu beitragen, Sport- und Bewegungskulturen als Plattformen zur Unterstützung von Menschen aus allen Lebensbereichen zu nutzen.

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Internationale Kooperation und Umsetzung

An dem Projekt sind Partneruniversitäten aus verschiedenen Nationen beteiligt: Palacký University Olomouc, University of Gothenburg, Munster Technological University, University of Zagreb School of Medicine sowie die University of São Paulo. Die starke internationale Vernetzung zeigt das Bestreben, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch einen tiefen Austausch zwischen den Kulturen zu fördern, der für alle Beteiligten von Vorteil ist.

Die verantwortlichen Institute – darunter das Institut für Soziologie und Genderforschung sowie das Institut für Sportdidaktik und Schulsport – arbeiten zusammen, um ein qualitativ hochwertiges Studienangebot zu gewährleisten. Geplant ist eine curriculare Ausarbeitung, die auch die Mobilität der Studierenden und die Einbindung praxisnaher Partnerorganisationen berücksichtigt. In den kommenden Monaten wird dieses Konzept weiter konkretisiert, sodass die AbsolventInnen optimal für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden.

Nachhaltigkeit und soziale Inklusion

Zusätzlich zum akademischen Zweck hat das Projekt auch eine soziale Verantwortung. Es erfüllt wichtige Kriterien, um einen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) zu leisten. Hierbei stehen die Ziele für Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3), hochwertige Bildung (SDG 4) und nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) im Vordergrund. Durch lokale Gemeinschaftssport- und Bewegungsprogramme wird ein inklusives und unterstützendes Umfeld geschaffen, das insbesondere für marginalisierte und gefährdete Gruppen von Bedeutung ist.

Das Erasmus Mundus Design Measure Projekt hat eine Laufzeit von 15 Monaten und ist aktiv seit Oktober 2025. Es zielt darauf ab, akademisches mit praktischem Wissen zu verbinden, um soziale Inklusion und Transformation zu fördern. So wird COSMOS nicht nur ein neues Masterprogramm, sondern auch ein Motor für Innovation und Zusammenarbeit im europäischen Bildungsraum – ein wahrhaft gemeinsames Unterfangen für die Zukunft des Sports.

Mit diesem Programm positioniert sich die Deutsche Sporthochschule Köln als zentrale Akteurin in der internationalen Hochschulkooperation. Die Projektleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Astrid Schubring und Prof. Dr. Karen Petry, die ihrer Mission nachgehen, das Konzept in die Realität umzusetzen. Der Weg ist klar: COSMOS wird dazu beitragen, die Welt des Sports und der sozialen Bewegungen nachhaltig zu transformieren. Wer hätte gedacht, dass Sport so viel bewirken kann?