Der 5-Euro-Business Wettbewerb hat sich als sprudelnde Quelle für kreative Geschäftsideen etabliert. An der Universität Passau, wo Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen ihre unternehmerischen Fähigkeiten testen, wurde in diesem Jahr ein spannendes Finale gefeiert. Innerhalb von acht Wochen entwickelten Teams innovative Geschäftsmodelle und erhielten wertvolle Unterstützung durch Workshops zu Themen wie Marketing, Projektmanagement, Recht und Schutzrechte. Den Teilnehmenden wurde zudem ein Startkapital von fünf Euro bereitgestellt, was den Wettbewerb besonders ansprechend macht.

Die Abschlussveranstaltung, die von Vizepräsident der Universität Passau sowie Bürgermeister Armin Dickl eröffnet wurde, stellte die besten Ideen vor. Aus den zahlreichen Teilnehmern stach das Team Mounti hervor, das mit einer Mitfahrplattform für Wintersportler nicht nur die höchste Zahl an Seitenaufrufen und Buchungen erreichte, sondern auch den Medienpreis für herausragende Öffentlichkeitsarbeit zugesprochen bekam. Es folgte das Team FreshGuard, das mit einem 3D-gedruckten Apfel zur Messung von Reifegasen den zweiten Platz sowie den Sonderpreis für Nachhaltigkeit gewann. Auf dem dritten Platz landete das Team Blumenpost mit der innovativen Idee, Trauerkarten aus Blumensamenpapier zu gestalten.

Vielfalt unter den Teilnehmern

Der Wettbewerb zieht Studierende aus verschiedenen Disziplinen an. So waren neben den bereits erwähnten Teams auch zahlreiche andere, die digitale Geschäftsideen präsentierten. Die Technische Hochschule Ingolstadt war ebenfalls vertreten, wo das Siegerteam AEVOLI mit einer KI-gestützten Trainingsplattform für Flugfunkkommunikation überzeugte. Für die kreativen Ansätze und die hohen Innovationskraft der Projekte war die Vergabe von Preisen eine willkommene Möglichkeit, die besten Ideen hervorzuheben.

  • 1. Platz: Team Mounti – Mitfahrplattform für Wintersportler
  • 2. Platz: Team FreshGuard – 3D-gedruckter Apfel zur Messung von Reifegasen (Nachhaltigkeitspreis)
  • 3. Platz: Team Blumenpost – Trauerkarten aus Blumensamenpapier

Der Wettbewerb wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. organisiert und zeigt eindrücklich, wie Studierende befähigt werden, ihre Ideen in marktfähige Geschäftsmodelle umzusetzen. Hochschule und lokale Wirtschaft unterstützen die Teilnehmer durch Mentorings und Ressourcen, was die Gründungskultur in der Region weiter stärkt.

Gründungskultur an Hochschulen

Ein Blick über die Grenzen des Wettbewerbs hinaus zeigt, dass die Förderung von Entrepreneurship an deutschen Hochschulen zunehmend an Bedeutung gewinnt. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beispielsweise gibt es Initiativen wie die Future Factory, die speziell darauf abzielen, Studierende und junge Wissenschaftler in der Entwicklung von Geschäftsideen zu unterstützen. Hier profitieren die Teilnehmenden von einem breiten Angebot an Mentorings, Workshops und Stipendien, um die Gründungskultur zu beleben und den Anteil von Frauen in Unternehmerteams zu erhöhen.

Insgesamt ist klar: Initiativen wie der 5-Euro-Business Wettbewerb und die Programme der Hochschulen orientieren sich daran, Unternehmertum, Innovation und Selbstständigkeit zu fördern. Diese Entwicklungen unterstützen nicht nur die Gründenden selbst, sondern erhöhen auch die Attraktivität für zukünftige Studierende und Unternehmen in der Region.