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Eine neue Studie, die von der Philipps-Universität Marburg und der Technischen Universität Dresden geleitet wird, widmet sich einem brisanten Thema: dem Stresserleben von Paaren. Jährlich erkrankt über ein Drittel der Bevölkerung an psychischen Störungen. Stress, ein entscheidender Auslöser für Depressionen, kann häufig tief in sozialen Beziehungen verwurzelt sein. Was bedeutet das für Partnerschaften? Sie können sowohl entlasten als auch zusätzliche Stressfaktoren und negative Stimmung hervorrufen, wie uni-marburg.de berichtet.

Ein zentrales Anliegen dieser Forschung ist es, die Stressübertragung innerhalb von Beziehungen zu untersuchen und gleichzeitig das psychische Wohlbefinden sowie die Stressresilienz durch zwei spezielle Trainingsansätze zu verbessern. Diese sollen sowohl Menschen mit depressiven Vorerkrankungen als auch deren Partnern zugutekommen. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts werden Paare zwischen 18 und 65 Jahren gesucht, die bereit sind, an dieser Studie teilzunehmen. Das Forschungsteam setzt sich aus Experten wie Professor Philipp Kanske von der TU Dresden und Professorin Nina Alexander von der Universität Marburg zusammen.

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Studienablauf und Ziele

Die Studie beginnt mit einer Laborerhebung, in der das Stresserleben von Paaren erfasst wird. Dabei analysieren die Wissenschaftler auch neuronale Prozesse, während die Teilnehmenden Berichte und Erzählungen anderer Menschen anhören. Im Anschluss steht ein achtwöchiges Online-Training auf dem Programm. Ziel dieses Trainings ist es, die Stressresilienz zu stärken sowie die mentale Gesundheit und sozialen Kompetenzen zu fördern. Laut tu-dresden.de gibt es spezielle Anpassungen für Menschen mit einer depressiven Geschichte.

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Stress im Alltag kann sich nicht nur negativ auf die psychische Gesundheit auswirken, sondern auch auf das soziale Miteinander. Ein stabiles mentales Wohlbefinden hingegen unterstützt den Umgang mit Herausforderungen und fördert soziale Interaktionen. Es reduziert den Druck, der in Partnerschaften entstehen kann und hilft, die Balance zu halten. Stress verursacht durch Faktoren wie Überlastung, familiäre Konflikte oder finanzielle Sorgen fordert oft sein Tribut. fachportal-gesundheit.de hebt hervor, wie wichtig es ist, einen gesunden Umgang mit Stress zu erlernen. Dies geschieht nicht nur durch Selbstfürsorge, sondern auch durch Resilienztraining und die Pflege eines stabilen sozialen Netzwerks.

Für Interessierte, die an dieser Studie teilnehmen möchten, gibt es die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme per E-Mail oder über ein Online-Screening. Das Projekt ist Teil des SFB/TRR 393 „Trajectories of Affective Disorders“, welches auch andere Universitäten in Marburg, Münster, Dresden, Bonn sowie das KIT Karlsruhe involviert hat. Hierbei wird ergründet, wie affektive Störungen entstehen und welche Mechanismen sich dahinter verbergen.

Zusammenfassend ist diese Studie ein Schritt in die richtige Richtung, um das Verständnis von Partnerschaften und ihrem Einfluss auf die psychische Gesundheit zu vertiefen. Unabhängig davon, ob man selbst betroffen ist oder nicht, zeigt sie deutlich, wie eng das individuelle Wohlbefinden mit den Beziehungen zu anderen verknüpft ist.